LAPP Insulators Alumina GmbH
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LAPP Insulators Alumina GmbH

Elektronik/Elektrotechnik
Weitere Branchen: Glas/Keramik/Porzellan
Adresse
Bahnhofstraße 43 96257 Redwitz
Beschäftigte
60
TOP 100-Teilnahmen

Erfolgreich in neuen Märkten


100 neue Kunden, den Umsatz in der Business-Unit „New Products“ mehr als verzehnfacht: Es ist wahrlich eine Erfolgsstory, die die LAPP Insulators Alumina GmbH in den vergangenen sechs Jahren schrieb. Das ist ihr gelungen, indem sie ihr unter hartem Preisdruck stehendes Standardgeschäft verlagerte und sich ein zweites Standbein aufbaute. Mit Fachwissen, Einfallsreichtum und Kompetenz in einer besonderen Bauteileberechnung entstehen innovative Produkte, die einen Markt nach dem anderen erobern.

Seit mehr als 30 Jahren fertigt dieser Mittelständler Halbleitergehäuse für die Hochleistungselektronik. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, hat er die Produktion seiner Standarderzeugnisse und das dazugehörige Know-how nach Tschechien verlagert. In diesem neuen Werk entstehen mehr als 300.000 Bauteile pro Jahr im Serien-Lötprozess, und 50 % des Weltmarkts werden von dort aus mit Halbleitergehäusen in den Größen 4 bis 6 Zoll beliefert.

Interdisziplinäres Know-how

Diese Verlagerung machte am deutschen Standort Platz für frische Ideen. Aktiv suchte man nach neuen Märkten für die Kernkompetenz – Keramiken mit Metall zu verbinden und im Verbund vakuumdicht zu verlöten. Die fanden sich in so unterschiedlichen Segmenten wie der Laser-, der Röntgen- und der Messtechnik. Zugute kam dem Unternehmen das im Team vorhandene interdisziplinäre Wissen, etwa in der „Finite-Elemente-Methode“ (FEM). Damit lassen sich Spannungen im kompletten Lötverbund und die Versagenswahrscheinlichkeit der Keramik berechnen. Das spart den Auftraggebern Zeit und Geld, da nicht erst mehrere Varianten gebaut werden müssen, um aufwendig im Trial-and-Error-Verfahren die beste zu ermitteln. Die berechnet stattdessen das FEM-Programm.

Großes Potenzial

Zukunftsträchtig ist auch der Markt für Speichertechnologien. Denn eine kontinuierliche Stromversorgung über dezentrale regenerative Energiequellen benötigt leistungsstarke Batterien, um Sonnen- und Windenergie zu speichern. Gemeinsam mit der Fraunhofer-Gesellschaft forscht LAPP Insulators Alumina an Natrium-Nickelchlorid-Zellen. Die sollen ähnlich effizient werden wie Lithium-Ionen-Batterien und zusätzliche Vorteile bieten, beispielsweise nicht brennbar sein. Dass die keramische Verbindungstechnik für viele Einsatzgebiete noch ungeahnte Lösungen bereithält, davon sind die Mitarbeiter überzeugt. Mit brillanten Ideen schreiben sie engagiert ihre Erfolgsgeschichte fort.

Dr. Holger Wampers
Geschäftsführer

„A brilliant idea behind every product!“