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HFM Modell- und Formenbau GmbH

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Weitere Branchen: Autozulieferer/Fahrzeugbau
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Ostergasse 10 88356 Ostrach
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77
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Mitarbeiter als Fans


In weniger als 20 Jahren von einem handwerklichen Betrieb mit vier Mitarbeitern zum Partner von Weltfirmen aufzusteigen: Das schafft nicht jeder – der HFM Modell- und Formenbau GmbH ist es gelungen. Sie adaptierte dazu modernste Technologien und hielt ihren Maschinenpark immer auf dem neuesten Stand. Oberste Priorität hatte für die Geschäftsleitung aber auch die Investition in gute Mitarbeiter und eine Firmenkultur der Offenheit. Dafür startete dieser Mittelständler sogar eine Ausbildungskooperation mit Kunden und Lieferanten.

Als Vater und Sohn 1998 einen kleinen handwerklichen Betrieb gründeten, ahnten sie wohl noch nicht, dass sie bald mit Partnern auf der ganzen Welt zusammenarbeiten würden. Eine wichtige Säule für diesen Erfolg waren für Horst und Jürgen Fularczyk die Offenheit für neue und zukunftsweisende Technologien: „Unsere Philosophie war schon immer, unseren Maschinenpark auf dem neuesten Stand zu halten“, sagt Horst Fularczyk: Während die Firma am Anfang mit der computergestützten Fertigung Neuland betrat, ist heute der 3-D-Druck die Technologie der Stunde. „Hier gibt es in den kommenden Jahren extreme Wachstumschancen“, erklärt Jürgen Fularczyk.

Technologie im Sinne des Kunden

Doch mit dem 3-D-Druck hat die Geschäftsleitung nicht nur steigende Gewinne im Blick: „Jetzt können wir einem Kunden quasi über Nacht ein konkretes Modell vorstellen, das zudem ganz neue Konstruktionsmöglichkeiten eröffnet“, erklärt Jürgen Fularczyk. Denn statt nur eine Oberfläche zu bearbeiten, wie der abtragende Modellbau es macht, kann das additive Verfahren auch das Innenleben eines Teils gestalten, etwa als Wabenstruktur. Durch das aufbauende Verfahren des 3-D-Drucks fällt zudem viel weniger Abfall an, was letztlich Ressourcen schont.

Flexible Mannschaft

Wer wie HFM als Einzelfertiger an individuellen Kundenlösungen feilt, braucht aber vor allem eins: eine hochflexible Mannschaft. „Die Ausbildung hat bei uns einen sehr hohen Stellenwert“, sagt Horst Fularczyk. So soll eine Ausbildungskooperation mit Kunden und Lieferanten Top-Kräfte anlocken und binden. Um ihre langjährigen Mitarbeiter zu unterstützen, investiert die Geschäftsführung zudem viel in interne Schulungen, vor allem auf dem Gebiet des Gesundheitsmanagements. Ein interner „Kümmerer“ hört sich darüber hinaus alle Vorschläge und Ideen des Teams an. „So entsteht einfach eine Kultur, die offen ist für Innovation, und wir kommen einem Ziel näher: irgendwann keine bloßen Mitarbeiter mehr zu haben, sondern echte Fans.“

Bild von Jürgen und Horst Fularczyk
Jürgen und Horst Fularczyk
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„Unsere Mitarbeiter sind unser wertvollstes Kapital.“