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Herbert Stephan KG

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Bahnhofstraße 19 55776 Frauenberg
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Das Edelsteinschleifer-Handwerk in Idar-Oberstein hat eine 500 Jahre alte Tradition. 1932 gründete Herbert Stephan in dieser Gegend seine Edelsteinmanufaktur und lieferte Edelsteine aus der Region bis in die USA. Die Stephan-Familie lebt dieses besondere Handwerk mittlerweile in der dritten Generation – und hat erfolgreich Tradition mit Innovation verbunden: Dank neuer Technologien konnte sie vor einigen Jahren die Luxusgüterbranche als neues Standbein hinzugewinnen.

Zwei Geschäftsfelder bearbeiten diese Edelsteinexperten aus dem Hunsrück: synthetische Steine und Natursteine. Für die Färbung von Hartrohsteinen werden alte idar-obersteinische Familienrezepte angewandt. Ansonsten ist aus dem früheren Handwerksbetrieb inzwischen ein moderner Industriebetrieb entstanden: Alle Maschinen, die für die Edelsteinbearbeitung nötig sind, werden selbst gebaut und ständig weiterentwickelt. „Unsere Handwerksexperten wissen, wie die Maschinen aussehen und was sie leisten müssen, um perfekte Ergebnisse zu erzielen“, erklärt die Geschäftsführerin Kathrin Stephan. Ingenieure sind ebenso in den Maschinenbau involviert wie Informatiker und Handwerksmeister.

Luxusgüter mitentwickeln

Mithilfe der eigenen Maschinen, die an jeden Kundenwunsch angepasst werden können, ist das Unternehmen in der Lage, eigene Designs vorzuschlagen und auf Wunsch neue Produkte zu entwickeln. So zum Beispiel für die größte Kundengruppe in den USA: Schüler erhalten dort zum Schulabschluss einen Schulring, verziert mit dem Schulwappen oder den Symbolen für Sportarten und Künste, die sie in der Schule ausübten. Der dazugehörige Stein stammt in der Regel aus der Stephan-Familie. Auch im neuen Kundensegment der Luxusgüter werden diese Rheinland- Pfälzer oft frühzeitig in den Entwicklungsprozess neuer Erzeugnisse einbezogen.

Vorschläge direkt realisieren

Impulse für Neuerungen holt man sich auf Messen, in Modezeitschriften und in Kundengesprächen. Geht es um Prozessinnovationen, setzt die Firma auf kurze Dienstwege: Kleinere Verbesserungsvorschläge lassen sich oftmals von einem Tag auf den anderen verwirklichen. Input kommt auch von Mitbewerbern, mit denen diese Edelsteinexperten teilweise zusammenarbeiten. Kooperation ist in der kleinen Branche wichtig, nicht zuletzt für die Nachwuchsgewinnung: Die Herbert Stephan KG ist einer der wenigen Betriebe, der noch Edelsteinschleifer und -graveure ausbildet. Denn ohne frische Ideen vom Nachwuchs können keine Innovationen entstehen.

Bild von Kathrin und Bernd Stephan
Kathrin und Bernd Stephan
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„Mit Innovationen und stetigen Verbesserungen können wir uns neue Märkte eröffnen, die unser Überleben sichern.“