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Strich für Strich in die Zukunft


Ohne Barcodes auf Produkten und Objekten würde die weltweite Warenwirtschaft nicht funktionieren. In den Strichcodes befinden sich viele Informationen, die für Lieferanten und Händler wichtig sind und die auch für Kunden immer mehr an Bedeutung gewinnen. Erfunden hat dieses Artikelnummernsystem die GS1 Germany GmbH. Sie führte vor mehr als 40 Jahren einen einheitlichen Standard für diese „Weltsprache der Wirtschaft“ ein und entwickelt ihn seither ständig weiter.

Das Prinzip des Barcodes ist eine komplexe Angelegenheit. Damit die Idee dahinter greifbarer wird und künftige Anwendungen erprobt werden können, baut die GS1 in Köln derzeit ein 3.000 Quadratmeter großes „Knowledge Center“. In diesem Showroom können Kunden und Mitarbeiter den gesamten Produktherstellungszyklus – vom Rohstoff über die Produktion und die Lieferung bis zum Verkauf im Shop – erleben und neue Möglichkeiten des Barcodes erforschen. Auch Prototypen können die Entwickler hier testen.

Mehr Transparenz

An Ideen mangelt es den Experten von GS1 nicht. So bieten sie seit Kurzem zusammen mit einem Partner den unsichtbaren Barcode an. Der ermöglicht mehr Platz für das Verpackungsdesign und erhöht zudem die Kassendurchlaufzeiten, weil das Personal an der Kasse den Barcode nicht mehr zum Einscannen auf das Lesegerät halten muss. Darüber hinaus können Kunden mit ihrem Smartphone zusätzliche Produktinformationen abrufen, etwa Kochrezepte oder Infos zur Herkunft von Lebensmitteln. „Transparenz ist ein ganz wichtiges Schlagwort für Händler und Kunden“, erklärt die Innovationsmanagerin Regina Haas-Hammant, die mit einem Netzwerk aus Forschern und Nachwuchswissenschaftlern regelmäßig Trendscreening betreibt.

Agiler arbeiten

Eine weitere wichtige Innovation, die sich derzeit noch in der Pilotphase befindet, ist ein Barcode, der es Suchmaschinen einfacher macht, Artikel im Internet zu finden und zu vergleichen. Eine spezielle Semantik gewährleistet, dass die Artikelnummern schnell online auffindbar sind. Schnelligkeit ist auch bei den internen Prozessen Trumpf: Deshalb hat man im Unternehmen etwa die Abläufe in den Arbeitskreisen mit den Kunden verschlankt, sodass diese Runden agiler arbeiten können und schneller zu Ergebnissen gelangen. Kollegen werden zudem in kreativen Methoden geschult. „Der Bedarf an radikal neuen Ideen wird immer größer“, sagt Regina Haas-Hammant. „Und diese Ideen entstehen nicht am althergebrachten Konferenztisch.“

Bild von Jörg Pretzel
Jörg Pretzel
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„Wir gestalten mit unseren Kunden Wertschöpfungsnetzwerke, identifizieren Trends und leiten daraus neue Produkte ab.“