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Geilenkothen Fabrik für Schutzkleidung GmbH

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Weitere Branchen: Sicherheit
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Müllenborner Straße 44-46 54568 Gerolstein
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30
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Schutzkleidung für Retter


Wenn hauptamtliche oder ehrenamtliche Helfer von Rettungsdiensten, Feuerwehren, THW oder Bundespolizei im Einsatz sind, tragen viele von ihnen eine sogenannte persönliche Schutzausrüstung (PSA) aus Gerolstein. Die dort ansässige Geilenkothen Fabrik für Schutzkleidung GmbH bietet ihnen eine variable Kollektion nach dem Baukastensystem. In einer engen Entwicklungspartnerschaft mit den Helden des Alltags hat man alle Anforderungen an die Schutzkleidung bis ins Detail gemeinsam erarbeitet.

Es ist noch gar nicht so lange her, dass Sanitäter im weißen Hemd mit Rot- Kreuz-Abzeichen zum Unfallort eilten und Feuerwehrleute in unbequemen dunkelblauen Anzügen ausrückten. Heute tragen die Retter multifunktionale Jacken, Westen, Hosen und Kombis, wetterbeständig, mit Reflexelementen versehen, und, je nach Einsatzzweck, auch flammenhemmend. Allerdings legen die Rettungsdienste im deutschsprachigen Raum viel Wert auf eine regionale Corporate Identity, ganz persönliche Ansprüche kommen hinzu. So musste Geilenkothen immer wieder Sondermodelle fertigen und Nachzertifizierungen dieser Modelle organisieren – bis der Geschäftsführer Kai Wollwert und sein Team auf eine neue Idee kamen: Schutzkleidung nach dem Baukastenprinzip.

Jacke mit Win-win-Charakter

Seit 2014 gibt es die Jacken-Modellfamilie „Invictus“ – eine Neuerung mit Mehrwert für den Kunden und den Hersteller. „Wir haben insgesamt 24 zertifizierte Varianten zusammengestellt und alle gängigen Sonderwünsche zusammengefasst“, erklärt Wollwert. „So können die Kunden schnell die für sie passende Schutzjacke wählen, je nach Budget und eigenen Wünschen.“ Die Fabrik verschlankt auf diese Weise ihre Bestell- und Fertigungsprozesse sowie die Verwaltungskosten und kann die oft kleinen Mengen schneller ausliefern. Mit „Invictus“ hat dieser Familienbetrieb einen neuen Innovationszyklus eingeleitet – er setzt sich nun fort mit einer zukunftsorientierten PSA, leichter und mit einer noch höheren Schutzklasse.

Offene Türen beim Chef

Schon 1956 – damals fertigte man Nässeschutzkleidung für die Bergbau- und Hüttenindustrie – bezog der Firmengründer Bruno Geilenkothen seine Techniker in Neuentwicklungen mit ein. Diese Kultur des gemeinsamen Tüftelns wird auch heute noch hochgehalten: Jeder kann Ideen einbringen. Im nachfolgenden Prozess diskutieren dann Management, Technik und Vertrieb den Nutzen und die neuen Anforderungen, ehe grünes Licht gegeben wird. Kai Wollwert: „Die Kriterien für ein neues Projekt reichen von Kostenersparnis bis zu mehr Kundenbindung.“ Ein Kriterium steht aber immer im Fokus: die Retter bestmöglich bei ihrer Arbeit zu unterstützen.

Bild von German und Kai Wollwert und Josefine Gans
German und Kai Wollwert und Josefine Gans
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„Dank neuer Hightechmaterialien stehen wir am Anfang eines sehr spannenden Innovationszyklus.“