EXPRESSO Deutschland GmbH
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EXPRESSO Deutschland GmbH

Metallverarbeitung
Weitere Branchen: Autozulieferer/Fahrzeugbau
Adresse
Antonius-Raab-Straße 19 34123 Kassel
Beschäftigte
108
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Der Name ist Programm


„Apollo 11“ und „Phönix“ – schon die Namen der beiden Projekte, mit denen die EXPRESSO Deutschland GmbH ihre betrieblichen Prozesse radikal erneuert und das Ideenmanagement neu gestaltet hat, lassen aufhorchen. Sie zeigen, dass es hier um fundamentale Neuerungen geht: Mit „Apollo 11“ hat man die Auftragsabwicklung systematisiert und deutlich beschleunigt; und „Phönix“ hat bewirkt, dass es mehr Innovationen als je zuvor in der Pipeline gibt.

Zuerst stellte diese Firma Sackkarren her, später Gepäckwagen für Flughäfen. Heute ist sie vor allem auf dem Gebiet der Hebe- und Hebehilfsmittel für die Industrie tätig. Ob nun Windschutzscheiben in Autos eingepasst werden oder ein Sessel im Airbus 380 millimetergenau positioniert werden muss – die Intralogistik- Produkte von EXPRESSO bieten eine überzeugende Qualität. Doch weil nahezu jede Aufgabe nach einer individuellen Lösung verlangt, kam es oft zu längeren Entwicklungs- und Lieferzeiten. Damit ist nun Schluss: Durch „Apollo 11“ wurde das Know-how sämtlicher Konstrukteure vernetzt. Seither ist es deutlich einfacher, auf Referenzobjekte zuzugreifen – und neue Aufträge werden viel rascher abgewickelt.

Prototypen statt Skizzen

Dazu kommt ein neuer Ansatz bei der Ideengenerierung. Er orientiert sich streng an den Kriterien des Design-Thinkings: Statt lang Unterlagen zu wälzen oder Berechnungen anzustellen, werden erste Prototypen und Vorentwicklungen realisiert. „Unser Ziel ist es, in kleinen und schnellen Schritten Dinge greifbar zu machen“, erläutert der Geschäftsführer Sebastian Loh. Der Weg von der Idee zum Produkt ist dank des Phönix-Prozesses wesentlich kürzer als früher – und gleichzeitig demokratischer, transparenter und klarer strukturiert. Dabei muss nicht bei jeder Neuentwicklung jede Komponente neu erfunden werden. Oft erhält man kreative Lösungen, wenn man Vorhandenes nimmt, umwidmet und neu kombiniert. Ein

Paradies für Entwickler

Seit die Entwickler neue Produkte innerhalb weniger Monate realisieren können, statt Jahre darauf zu verwenden, hat sich der Geist im Unternehmen verändert. „Unser Vorgehen ist spielerisch und schnell, es gilt ‚trial and error‘. Das ist für jeden Entwickler ein Paradies“, sagt der Geschäftsführer Dr. Alexander Bünz. Er leitet die Firma, die zur Unternehmensgruppe Joachim Loh gehört, seit 2015 – und hat in dieser Zeit „Phönix“ und „Apollo 11“ konzipiert und gestartet.

Sebastian Loh und Dr. Alexander Bünz
Geschäftsführer

„Wir können nur erfolgreich sein, indem wir vorneweg laufen – daher müssen wir schnell sein.“