Contract Medical International GmbH

Medizintechnik
Adresse
Lauensteiner Straße 37 01277 Dresden
Beschäftigte
78
TOP 100-Teilnahmen

Die Inkubatoren


Vorhersagen von Wirtschaftsauguren fallen ja oft höchst widersprüchlich aus. Einer Branche jedoch sagen die Experten in seltener Einigkeit stürmisches Wachstum voraus: der Medizintechnik. Ein Indikator dafür ist ihre große Innovationskraft – ein Drittel der Produkte sind jünger als drei Jahre, viele entwickelt von ebenso jungen Unternehmen. Das ist das Terrain der Contract Medical International GmbH (CMI): Sie ermöglicht neuen Erzeugnissen einen reibungslosen Marktzugang. Gerade bei Zulassungen sind ihre Dienste oft Gold wert.

„Wir sind eine Art Inkubator für Neugründungen“, umschreibt der Geschäftsführer Martin Schachenmayr das Tätigkeitsfeld seines Unternehmens, das sich auf das Segment der minimal-invasiven Medizintechnik konzentriert. Bei den Kunden handelt es sich zumeist um Erfinder, die eine Neugründung um eine Produktidee geformt haben. Für solche Start-ups entwickelt CMI Produktkonzepte, übernimmt den Prototypenbau, kümmert sich um die Zulassungen und sorgt schließlich für einen lückenlosen Übergang in die Fertigung. Auch die kann der Mittelständler übernehmen, verfügt er doch im tschechischen Hradec Králové über einen eigenen Produktionsstandort, an dem 87 seiner insgesamt 165 Mitarbeiter beschäftigt sind.

Wissensstark und flexibel

Die Rolle des Geburtshelfers für Geräte verschiedenster medizinischer Fachgebiete setzt ein großes Knowhow und ein hohes Maß an Flexibilität voraus – oft betritt man technologisches Neuland. „In der Zusammenarbeit mit Erfindern und Ärzten müsse man sich bei jedem Projekt an die Start-up-Kultur der Kunden anpassen“, sagt Schachenmayr. Dazu kommen wachsende Ansprüche an die Qualitätssicherung und hohe Hürden bei den komplexen internationalen Zulassungsverfahren – befasst sich die boomende Branche doch mit Technik, deren Anwendungsgebiet der menschliche Körper ist. Großes Augenmerk legt man laut Schachenmayr deshalb auf die ständige Verbesserung von Qualitätsmanagement und Testverfahren. So habe man eigens einen medizinischen Mitarbeiter für die klinische Risikobewertung installiert und zudem das Team um internationale Spezialisten verstärkt.

Hilfe bei Zulassungen

Gerade für Branchenneulinge stellen die komplexen internationalen Zulassungsprozeduren oft große Hindernisse dar. Aktuell legt etwa die EU die Messlatte höher. CMI hat darauf reagiert und bietet Kunden an, für sie als „legaler Hersteller“ aufzutreten und die vorgeschriebenen Pflichten wie Monitoring, Beschwerdemanagement oder Marktfeedback zu übernehmen – ein Alleinstellungsmerkmal, das die regulatorischen und klinischen Kenntnisse dieses Mittelständlers demonstriert.

Martin Schachenmayr
Geschäftsführer

„Wir wollen mit unserem Know-how einer der führenden Partner für neuartige Einweg-Medizinprodukte werden.“