C. D. Wälzholz KG
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Feldmühlenstraße 55 58093 Hagen
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C. D. Wälzholz KG

Aus Tradition Neuerungen den Weg weisen


Es waren noch graue Industrievorzeiten, als die Erfolgsgeschichte der C. D. Wälzholz KG im westfälischen Hagen ihren Anfang nahm. Als Geburtsstunde weist ihre Chronik das Jahr 1829 aus, als Caspar Diederich Wälzholz eine sogenannte Grobdrahtrolle erwarb und mit dem Ziehen von Draht begann – etwa für damals modische Reifröcke. Heute glänzt das in sechster Generation familiengeführte Unternehmen als globaler Technologieführer bei kaltgewalzten Stahlbändern und -profilen. Von Beginn an haben die Firmenlenker auf Innovation gesetzt.

„Unser Unternehmen existiert seit mehr als 185 Jahren“, erzählt die Marketingleiterin Ute Neuhaus, „seinerzeit war die Textilindustrie der wesentliche Absatzmarkt.“ Das hat sich natürlich längst geändert: Heute fertigen mehr als 2.000 Beschäftigte an weltweit 9 Standorten in Europa, Amerika und Asien eine Vielzahl kaltgewalzter Stahlwerkstoffe, von denen viele das Attribut „Hightech“ verdienen. Bestand hat aber das seit nun bald zwei Jahrhunderten verfolgte Ziel der Technologieführerschaft. „Innovation ist unsere Tradition“, sagt Neuhaus, seit 1829 stehe Wälzholz in der Tradition wegweisender Neuerungen.

Anforderungen im Wandel

Im weiten Spektrum industrieller Hersteller, für die diese Kaltwalzspezialisten produzieren, spielt der Automobilsektor eine herausragende Rolle. Aber auch das Feld der Energieerzeugung und -umwandlung gewinnt für sie immer mehr an Bedeutung. Denn der Mittelständler konzentriert sich darauf, den sich wandelnden Anforderungen seiner Kunden gerecht zu werden. So investierte man jüngst etwa in ein modernes Walzgerüst, um sich für die wachsende Nachfrage nach Elektroantrieben in Automobilen zu wappnen. „Wir können heute neuartige, extrem leistungsfähige Elektrobänder herstellen, die in der E-Mobilität eingesetzt werden“, sagt Neuhaus. Ebenso gehören speziell vergütete Werkstoffe wie Federstähle für Sicherheitsgurte zur Produktpalette.

Abläufe kontinuierlich anpassen

„Um auf die Trends unserer Kunden angemessen reagieren zu können, legen wir viel Wert auf effiziente Prozesse und eine optimale Vernetzung mit unseren Kunden und Lieferanten“, erklärt Neuhaus. Dafür hat man eigens eine Prozessentwicklungsabteilung eingerichtet, deren Aufgabe darin besteht, die Abläufe den sich verändernden Erfordernissen kontinuierlich anzupassen. Außerdem setzt die Geschäftsleitung auf das kreative Potenzial abteilungsübergreifender Teams und eine enge Kooperation mit den Kunden. Der jüngste Erfolg dieses Herangehens: eine kostensenkende neue Prüfmethode, die schon beim Walzvorgang Oberflächenfehler erkennt. Ihrer Tradition der Innovation bleiben diese Walzspezialisten eben treu.

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Dr. Matthias Gierse, Dr. Hans-Toni Junius und Dr. Heino Buddenberg
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„Effiziente Prozesse und eine optimal angepasste Organisation sind die wesentlichen Faktoren unseres Erfolgs.“