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Gepresst, nicht zerspant


Bruno Hirtz schwört auf Kaltmassivumformung. Er ist der Geschäftsführer der Bilstein & Siekermann GmbH + Co. KG und hat beinahe etwas Schwärmerisches, wenn er über dieses Verfahren spricht, mit dem sein Unternehmen im Eifel-Städtchen Hillesheim Metallbauteile fertigt. Dieser Umformspezialist will sich der Kundschaft, vornehmlich in der Automobil- und Maschinenbauindustrie angesiedelt, zukünftig vermehrt als Technologiepartner präsentieren und damit auf den internationalen Märkten punkten.

Natürlich arbeitet man bei Bilstein & Siekermann auch mit herkömmlichen Zerspanungsverfahren, um Produkte wie Verschlussschrauben, Schließbolzen, Hülsen und andere, zum Teil hochkomplexe Bauteile herzustellen. Hirtz lässt jedoch keinen Zweifel daran, dass er die Zukunft in der Kaltpresstechnik sieht. „Wir wollen bei der Herstellung Dreh- durch Kaltumformteile substituieren“, erläutert Hirtz die Firmenstrategie. Pressverfahren seien deutlich ressourcenschonender und damit wirtschaftlicher. Dazu wurde kräftig in den Maschinenpark investiert: Hochmoderne, elektronisch gesteuerte Kaltfließpressen lassen auch ausgefallene Umformwünsche wahr werden. „Unseren Kunden bieten wir damit einen deutlichen Mehrwert“, ergänzt Hirtz.

Eigenes Know-how vermarkten

Doch den Kunden will man mehr offerieren als nur hochwertige Bauteile. Die strategische Vision von BSH: verstärkt als Verkäufer des eigenen Know-hows zu operieren. „Wir wollen weg vom Produkt und hin zum Entwicklungs- und Technologiepartner“, umschreibt der Geschäftsführer diese seit einigen Jahren verfolgte Ausrichtung. Eine Schlüsselrolle in dieser Innovationsstrategie spielt der systematische Ausbau der internen Entwicklungskapazitäten: 2009 schuf man einen eigenen Bereich dafür, 2016 erfolgte mit dem firmeneigenen Kompetenzzentrum „InTech+“ der nächste Schritt.

Rezept Kundennähe

Die Hauptaufgabe der im Kompetenzzentrum zusammengezogenen Spezialisten ist es, in enger Kooperation mit dem Auftraggeber Projekte von Beginn an mit Rat und Tat zu unterstützen – von der Prozessplanung bis zur Realisierung. So würden effektive Produktionsverfahren mit passend gefertigten Werkzeugen möglich, sagt Hirtz, „sehr nah am Kunden und dadurch sehr nah am Markt“ sei man damit. Wie ernst es Bilstein & Siekermann mit der Kundennähe ist, zeigt nicht zuletzt die Gründung eines Produktionsstandorts in Taicang, einer Stadt in der Provinz Jiangsu im Süden Chinas. Dort realisiert die chinesische Tochtergesellschaft komplexe Umformteile, die bei Bedarf auch mechanisch nachgearbeitet werden können, für den asiatischen Markt – „local for local“.

Bild von Bruno Hirtz
Bruno Hirtz
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„Unsere Stärke ist die enge Verzahnung von Entwicklung und Konstruktion mit leistungsstarken Produktionsverfahren.“