BENNINGHOVEN GmbH & Co. KG
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BENNINGHOVEN GmbH & Co. KG

Maschinenbau
Weitere Branchen: Baugewerbe/Handwerk
Adresse
Industriegelände 54486 Mülheim
Beschäftigte
600
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Asphalt ist ein Stoff mit sehr langer Geschichte – schon in der Antike machten Menschen ihn sich zunutze. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts begann dann der Siegeszug einer Mischung aus Bitumen und Gesteinskörnungen, heute ist sie vor allem aus dem Straßenbau nicht mehr wegzudenken. So weit reicht die Historie der BENNINGHOVEN GmbH & Co. KG zwar nicht zurück, auf eine lange Tradition kann sie aber trotzdem zurückblicken. Darauf ausruhen darf sich dieser Marktführer allerdings nicht: In der Branche ist Innovationsfähigkeit gefragt.

Spricht man mit Dr. Roland Tücks, dem Entwicklungs- und Konstruktionsleiter dieses Herstellers von Asphaltmischanlagen, über aktuelle Trends, wird schnell klar: Vieles dreht sich heute im Asphaltgeschäft um die Wiederverwertung von Ausbauasphalt, um Emissionen und Energieeffizienz. Natürlich liegt das daran, dass in Wirtschaft und Politik die Bereitschaft gewachsen ist, ressourcenschonend zu produzieren, es gibt aber auch handfeste volks- und betriebswirtschaftliche Gründe. Für diesen weltweit agierenden Technologieführer sind dies gewichtige Argumente dafür, das Know-how in Sachen Recycling-Technologien kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Drei-Säulen-Modell für Innovation

Als eine der herausragenden Produktinnovationen nennt Tücks die Entwicklung eines Verfahrens, mit dem sehr hohe Recyclingquoten erzielt werden – unter Einhaltung strenger Emissionsvorschriften. Es findet inzwischen Anwendung in Anlagen, die Altasphalt so effizient und schonend aufbereiten, dass er zu über 90 % wiederverwertet werden kann. Die Basis solcher Erfolge sind klar definierte Strukturen und stringente Abläufe, nicht nur für Produktentwicklungen, sondern auch für Prozess- und Dienstleistungsinnovationen. Verantwortlich für diese drei Säulen des Innovationsmanagements sind Führungskräfte aus den zuständigen Firmenbereichen.

Bündelung der Produktion

Gerade was Prozessoptimierungen angeht, kommen in nächster Zeit große Herausforderungen auf die Mitarbeiter zu: Nach nur einjähriger Planungsphase will man Mitte 2018 ein neues Domizil in Wittlich beziehen. Dort entsteht gerade „das weltweit größte und modernste Werk zur Produktion von Asphaltmischanlagen“, sagt Tücks. Die Bündelung der Produktion werde nötig, weil die steigende Nachfrage mit den bisherigen Kapazitäten nicht mehr zu bedienen sei. „Alle Geschäftsprozesse“, sagt der Entwicklungschef, „werden dann überarbeitet und neu ausgerichtet.“ Worauf? Auf die „globale Marktführerschaft“ – auf was sonst?!

Elmar Egli und Dr. Martin Kühn
Geschäftsführer

„Unser Ziel ist es, unsere Technologieführerschaft weiter auszubauen.“