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AURORA Konrad G. Schulz GmbH & Co. KG

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Weitere Branchen: Kälte/Klima/Sanitär/Heizung
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Joachim-Schulz-Straße 4 69427 Mudau
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220
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Erfolgreiche Kooperationen


Elektromobilität gilt als zukunftsweisend – immer mehr auch im öffentlichen Nahverkehr, da Städte und Gemeinden nur so die Emissionen reduzieren und die Lebensqualität erhalten können. Doch wer schon häufiger ein Elektroauto genutzt hat, weiß: Im Winter bei laufender Heizung verringert sich die Reichweite eines E-Mobils schnell um 60 %. Vor diesem Problem standen auch die Ingenieure der AURORA Konrad G. Schulz GmbH & Co. KG, die als Automobilzulieferer auf Heizungs- und Klimatisierungslösungen für Busse und Nutzfahrzeuge spezialisiert ist.

Während als Faustregel für Elektrobusse gilt, dass eine Kilowattstunde pro Kilometer für die Fahrleistung nötig ist, verbrauchen herkömmliche Stromheizungen je nach Witterung noch bis zu zwei weitere Kilowattstunden, um für Fahrer und Passagiere eine angenehme Temperatur zu gewährleisten. Auch die seit 15 Jahren verfügbaren Wärmepumpensysteme konnten dieses Problem nicht ganz lösen, da diese Systeme bei einer Außentemperatur von circa 5 °C an ihre Leistungsgrenzen stoßen.

Bündelung von Kompetenzen

Durch Übernahme des holländischen Mitbewerbers HEAVAC 2013 integrierte man dessen Know-how in die AURORA-Gruppe. Die Kompetenzen beider Häuser wurden so gebündelt, was einen echten Innovationssprung bei den Heizsystemen von Elektrobussen ermöglichte: Viele einzelne Komponenten der Wärmepumpe wurden optimiert oder neu entwickelt und gemeinsam in ein neues, leistungsfähiges System integriert. Das Ergebnis ist eine hocheffiziente Wärmepumpe, die – unter anderem durch die Nutzung eines Wärmerückgewinnungssystems – auch bei Temperaturen von bis zu –15 °C fast 70 % weniger Strom verbraucht als herkömmliche Heizsysteme.

Marktführer mit Teamgeist

Entscheidend für das Innovationsklima in diesem multinationalen Konzern sind strukturierte Innovationsprozesse ebenso wie Kooperationen. So arbeitet man in der Entwicklung eng mit dem Fraunhofer- Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme (IVI) in Dresden zusammen. Um das Thema Bus im Ganzen zu optimieren, hat das Unternehmen ein Cluster aus Zulieferern verwandter Branchen initiiert. Die Prämierung der Fahrerkabine „GeniusCab“ als Ergebnis des Clusters beweist den Erfolg dieses Vorgehens. Auch künftig wird dieses neue Cluster sicherlich für mehr Innovationskraft sorgen.

Bild von Alexander Dolipski und Hannes Wolf
Alexander Dolipski und Hannes Wolf
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„Von der Firmengründung 1930 bis heute ist Innovationsgeist der Motor unseres Wachstums.“