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ASSKEA GmbH

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Haßlocher Straße 9 99189 Gebesee
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Viel Zeit für neue Ideen


Wer nach einer Kehlkopf-Operation oder einem Luftröhrenschnitt im Sanitätshaus nach einem Hilfsmittel gegen das überschüssige Sekret sucht, um wieder freier atmen zu können, bekommt häufig ein Produkt der ASSKEA GmbH. Dieses medizintechnische Unternehmen entwickelt seit 2003 Absauggeräte für den Home-Care-Bereich. Seit der Einführung der pauschalen Erstattung pro Patient durch die Krankenkassen ist das wirtschaftliche Risiko vollständig auf die lokalen Sanitätshäuser übergegangen.

Das Problem: Bei den hochwertigen Produkten des heimischen Markts deckt die Krankenkassenpauschale den Anschaffungspreis nicht ab, bei den günstigen Importen aus Fernost hingegen sind die Wartungsausgaben oft sehr hoch. Daher sind die Sanitätshäuser dazu übergegangen, retournierte Geräte zu überholen und deren Vakuumerzeuger von Sekretresten zu reinigen, um sie dann wieder auszugeben. Keine schöne Arbeit und auch kein gutes Gefühl für den Patienten.

Hygiene contra Wirtschaftlichkeit

Grund genug für den Geschäftsführer Andreas Lißner, beim alljährlichen zweitägigen Entwicklungsworkshop mit der Belegschaft, mit Anwendern und ärztlichen Beratern die Frage zu stellen: „Wie können wir die Sanitätshäuser mit höherwertigen Geräten ausstatten und gleich- zeitig sicherstellen, dass die Pauschalen der Krankenkassen die Kosten decken?“ Lißner gab darüber hinaus die Parole aus: „Das Gerät aufzuarbeiten muss Spaß machen!“ Aus seinem Team, das zu 25 % aus Entwicklern besteht, kam alsbald der Vorschlag, ein neues, modular aufgebautes Gerät zu entwickeln. Gesagt, getan: Beim „ProVisio M28“ ist die Antriebseinheit nun mechanisch vom Vakuumerzeuger getrennt und zusätzlich durch einen Filter geschützt, der auch vom Anwender problemlos gewechselt werden kann. Der komplexe Vakuumerzeuger ist wartungsfrei und wird vom Sanitätshaus bei Bedarf komplett ausgetauscht. Die aufwendige Reinigung entfällt. „Wir haben das Vakuum neu erfunden“, so frohlockten diese Medizintechniker schon auf der „Medica“ im November 2016. Seit Dezember wird das Gerät angeboten, und die Verkaufszahlen bestätigen die Akzeptanz der Sanitätshäuser und der Patienten.

Gleich einen Schritt weiter

Das Entwicklerteam sitzt währenddessen schon wieder an neuen Ideen. Für Vorschläge existiert ein eigenes Bewertungstool. „Alles, was mit mehr als 35 % bewertet wird, erhält eine Chance und wird in der Abteilung weiterverfolgt“, erklärt der Eigentümer Andreas Lißner. Und so können die Sanitätshäuser und Patienten schon auf die nächste Messe gespannt sein.

Bild von Andreas Lißner
Andreas Lißner
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„Bei uns arbeiten tolle Menschen und kreative Persönlichkeiten, die viel Raum für neue Entwicklungen haben.“