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Ätztechnik Herz GmbH & Co. KG

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Weitere Branchen: Elektronik/Elektrotechnik
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Industriegebiet Kilbigswasen 4 78736 Epfendorf
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85
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Für Effizienz und Nachhaltigkeit


Seinen Ursprung hat das Ätzen in der Halbleitertechnik. Hier wird es eingesetzt, um mikroelektronische Schaltungen herzustellen. Heute wird dieses Verfahren in vielen Branchen genutzt: für Steckverbindungen in der Elektronik, chirurgische Sägeblätter in der Medizin, für Lautsprechergitter in Autos, in der Luft- und Raumfahrttechnik für Bauteile in Radaranlagen, ja sogar im Modellbau und bei der Herstellung von Schmuck. Ein Spezialist auf diesem Gebiet ist die Ätztechnik Herz GmbH & Co. KG.

Seit mehr als 40 Jahren ist dieses Unternehmen aus dem Südschwarzwald am Markt und beliefert jährlich etwa 700 Kunden mit mehr als 16.000 Artikeln. Manche davon als Massenanfertigung mit bis zu 40 Millionen Stück. Denn „ob Prototyp, Vorserie, Klein- oder Großserie: Mit der Ätztechnik ist alles wirtschaftlich“, sagt der Geschäftsführer Steffen Herz. Den Wunsch des Kunden hat er stets im Blick. Da die lange Prozesskette des Ätzvorgangs in seinem Haus optimal organisiert ist, bietet er die Fertigung von Protoypen in nur 24 Stunden an. „Speedline 24“ heißt dieser Service, der trotz eines Aufpreises von den Kunden sehr gut angenommen wird.

Ideengeber für die Entwicklung

In der Produktion können immer wieder Fehler auftreten. Eine spezielle Herausforderung sind Kratzer auf poliertem Edelstahl. Da hier die Oberfläche schon im Vorfeld durch das Polieren „verkratzt“ wurde, können Maschinen zusätzliche Kratzer nicht erkennen, und die Produktion musste bisher von Menschen geprüft werden. Je nach Lichteinfall konnten auch die Prüfer oftmals die Kratzer nicht erkennen. Zusammen mit einem Kamerahersteller hat man bei Herz nun ein Verfahren entwickelt, mit dem die Einzelprodukte so ausgeleuchtet und fotografiert werden können, dass selbst minimale Kratzer aufgrund ihrer anderen Kantenstruktur erkannt wer- den können.

Ein Herz für die Umwelt

Umweltthemen wie Endlagerung, Entsorgung und Energieeffizienz sind in dieser chemielastigen Branche ein großes Thema. Steffen Herz blickt auch hier weit über den Tellerrand: Für den Neubau einer weiteren Produktionsstätte entwickelte er zusammen mit einem Ingenieurbüro ein alternatives Energiekonzept. In diesem Neubau wurde die Gebäudetechnik mit den Fertigungssystemen verknüpft, sodass etwa die Abwärme der Maschinen zur Heizung der Verwaltungsräume genutzt werden kann. Zudem verfügt das Gebäude über eine Solaranlage, und die integrierte Wärmepumpe arbeitet in beide Richtungen: Wärme und Kühlung. So kann die Energiewende kommen …

Bild von Steffen Herz
Steffen Herz
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„Die Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft gehört seit jeher zu unserer Unternehmensphilosophie.“