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UGN-Umwelttechnik GmbH

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UGN-Umwelttechnik GmbH

Natürliche Intelligenz


Schon Leonardo da Vinci beobachtete Vögel, um die ersten Flugmaschinen der Welt zu bauen. Auch die Mitarbeiter der UGN-Umwelttechnik GmbH kopierten die Natur, als sie ein vollständig recyclebares, biochemisches Filtermaterial entwickelten: Das Pellet reinigt Luft, Gase und Abwasser wie ein natürlicher Boden es tut. Für diese Erfindung hatte man intensiv den Markt beobachtet und weltweit mit Forschern zusammengearbeitet. Heute stoßen diese Umwelttechniker in immer neue Branchen vor.

Es gibt viele Beispiele für Technologien, die ihre Funktionsweise der Intelligenz der Natur verdanken: Der Klettverschluss, der die Klette zum Vorbild hat, oder Klebefolien, die nach dem Gecko-Prinzip funktionieren. Ein besonders innovatives Produkt der UGN-Umwelttechnik ist mit seiner Zusammensetzung aus Kalk, kohlenstoffhaltigen Verbindungen, Eisen oder Huminsanden der Beschaffenheit natürlicher Böden nachempfunden. „Unser Pellet funktioniert wie ein kleiner biochemischer Reaktor“, erklärt der Geschäftsführer Herbert Zölsmann.

Überraschende Anwendungen

Die Pellets bestehen auch aus Mikroorganismen und Cellulosefasern, die als Reste bei der Hygienepapierherstellung entstehen. Während in den meisten Branchen Luft, Gas und Abwasser mit rein chemischen Verfahren oder mit Hilfe von Aktivkohle gereinigt werden, weist das ressourcenschonende Verfahren der UGN-Umwelttechnik den Weg in die Zukunft. Das Pellet ist auf dem Vormarsch und erobert immer neue Anwendungsgebiete – von der Landwirtschaft, über Klär- und Biogasanlagen und Deponien bis zu speziellen Anwendungen in der Industrie. „So wäre ein Einsatz etwa in der Textilwirtschaft, der Kaffeeveredlung oder der Lackierindustrie denkbar“, sagt Zölsmann.

Gut organisiert in die Zukunft

Die intensive Beobachtung von Märkten und Trends führt diese Firma immer wieder über Erreichtes hinaus. „Wir schauen uns international in der Forschungslandschaft um und analysieren, welche Themen speziell Europa gerade umtreiben“, erzählt Zölsmann. Dabei muss sein Team auch auf eine gute Organisation achten. „Wir agieren in einem inhomogenen Markt und stimmen unsere Neuerungen deshalb mit externen Partnern und der Gesetzeslage genau ab. Ich bezeichne das gern als organisiertes Chaos“, sagt Zölsmann. Und das scheint zu funktionieren, denn das Team tüftelt zusammen mit einer Forschergruppe der Uni Jena schon wieder an etwas Neuem: einem Pellet, das Medikamentenrückstände aus Abwässern herausfiltern soll. „Bei uns sind neue Ideen einfach zu unserem Geschäftsgegenstand geworden“, erklärt Zölsmann.

Bild von Herbert Zölsmann
Herbert Zölsmann
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„Innovationen sind für uns der Schlüssel zur Zukunft und die Sicherung des Altbewährten.“


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