Stegerer GmbH
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Stegerer GmbH

Metallverarbeitung
Adresse
Dr.-Pfannenstiel-Straße 8 93128 Regenstauf

Von der Hufschmiede zur Hightech


Beim Wort Traditionshandwerk denkt man nicht unbedingt an Rapid Prototyping in 3-D – schon gar nicht, wenn es um einen kleinen Meisterbetrieb in der Oberpfalz geht, dessen Handwerk der Metallbau ist. Doch die Stegerer GmbH setzt bei ihrem Innovationsmanagement auf Hightech. Die treibende Kraft dahinter ist ein technikbegeisterter Geschäftsführer, der immer effizientere Wege sucht, um seine Produkte zu entwickeln, und so ein neues Zeitalter für die Branche einläutet.

Wenn Ingo Lederer sein Handwerksgerät auspackt, kommen seine Kunden aus dem Staunen nicht mehr heraus: Solch einen 3-D-Laserscanner kennen Sie nur aus dem Fernsehen, wenn damit etwa in Dokumentationen der Eiffelturm ausgemessen wird. Eine unübliche Methode für ein Unternehmen aus einer Branche, die ihre Wurzeln im traditionellen Hufschmiede- Handwerk hat.

Von der Technik lernen

Der Laserscanner nimmt einen Raum Punkt für Punkt auf. Am Computer entsteht aus diesen Daten ein präzises 3-D-Modell – die Basis für die Konstruktion von Metalltoren, Balkongeländern oder Treppenanlagen. „Die Methode ist viel schneller und genauer als das herkömmliche Maßnehmen mit dem Zollstock“, sagt der Geschäftsführer Lederer. Vor kurzem hat sein Team auch einen 3-D-Drucker angeschafft, der die Modelle Schicht für Schicht real entstehen lässt. Günstig ist die neue Technik nicht. „Darum geht es nicht. Wir lernen von der Technik und bauen damit unser Wissen aus“, erklärt Lederer. „Wenn das Prototyping mittels 3-D-Technik endlich auch in der konservativen Metallbaubranche flächendeckend eingesetzt wird, haben wir sie bereits voll im Griff und die Nase vorn.“

Hightech-Schulung am Objekt

Die Konstrukteure bei Stegerer sind, wie ihr Chef, klassisch ausgebildete technische Zeichner. Und die müssen erst einmal lernen, mit der neuen Technik umzugehen. Daher unterrichten Trainer die Konstrukteure live am Objekt: Beim Kunden vor Ort wird „aufgelasert“, zurück im Büro werden die Daten gemeinsam aufbereitet und gerendert. „Wir dürfen nicht stehen bleiben und müssen uns weiterentwickeln. Deshalb investieren wir in Hightech und in die Ausbildung unseres Teams“, sagt Lederer. Mit traditioneller Metallkonstruktion hat die neue Technik nichts mehr gemein. „Lineal und Bleistift liegen in der Schublade. Manchmal zeichnen wir auch noch von Hand, aber nur aus Nostalgie.“ Die alten Zeiten vermisst Lederer nicht: „Auf dem Papier gibt es keinen Zurück- Befehl. Die Technik macht es uns heute doch viel leichter.“

Ingo Lederer, Alexander Artes
Geschäftsführung

„Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit.“


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