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SIEBFABRIK Arthur Maurer GmbH & Co. KG

Icon für Anlagen-/Maschinenbau Anlagen-/Maschinenbau
Weitere Branchen: Metallherstellung-/verarbeitung
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Mühlberg 50 72116 Mössingen
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76
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Die Gedanken sind frei


Die Gedanken sind frei, zum Glück. Denn so ist bei der SIEBFABRIK Arthur Maurer GmbH & Co. KG aus einem einfachen Sieb etwas geworden, das heute Einfluss auf fast alle Lebensbereiche hat: zum Beispiel feines Bronzegewebe, das bei der Herstellung des Wasserzeichens auf Banknoten unabdingbar ist; oder Siebe für die Lebensmittelindustrie, die als Prozessbänder etwa Müsliriegel transportieren und starke Temperaturunterschiede aushalten.

Seit mehr als 50 Jahren stellen diese Gewebespezialisten maßgefertigte Siebe und Siebzylinder für viele Branchen her, und das weltweit. „Das erfordert Geduld, Fingerspitzengefühl und die Erfahrung gut ausgebildeter Mitarbeiter“, erklärt der Geschäftsführer Christoph Leppla. Damit Metallgewebe als endlose Siebe fehlerfrei laufen, werden pro Meter bis zu 300 extrem dünne Drähte einzeln und unter dem Mikroskop plasmaverschweißt. Auch die Montage und die Reparatur der Spezialsiebe gehören zum Repertoire des Mittelständlers. 1962 mit zwei Mitarbeitern gegründet, arbeiten heute 76 Menschen im schwäbischen Mössingen bei Tübingen.

Kurze Wege, schnelle Lösungen

Das Top-Management wendet hier die Hälfte seiner Arbeitszeit für Innovationen auf. Tägliche Besprechungen in den Teams und wöchentliche, abteilungsübergreifende Zusammenkünfte fördern den Wissenstransfer im Unternehmen. Besonders förderlich für das Innovationsmanagement des Maschinenbauers sind seine flachen Hierarchien und kurzen Wege. „Beides führt dazu, dass wir Fragen und Probleme sehr kurzfristig diskutieren und schnelle Lösungen finden“, erklärt der Geschäftsführer Klaus Hoppe. Das Team der Siebfabrik initiiert Neuerungen nur gemeinsam mit Kunden oder Forschungsinstituten. So wird das Risiko von Anfang an geteilt und durch den täglichen Austausch extrem minimiert.

Keine Schranken

Dieser Input von außen befruchtet auch die Kreativität der Mitarbeiter: 40 % aller Ideen, die sie 2015 in das betriebliche Vorschlagswesen einbrachten, wurden realisiert. So verwundert es nicht, dass es dieser Maschinenbauer national und international in die Spitzengruppe seiner Branche geschafft hat. „Bei uns gibt es keine gedanklichen Schranken oder Hemmnisse. Kein Einfall ist für uns so abwegig ist, dass er nicht vorgebracht und diskutiert werden kann“, sagt Leppla. Kein Wunder, dass das Lied von Hoffmann von Fallersleben ein Sinnbild der Geschäftsführung ist: Die Gedanken sind frei, auch in Mössingen.

Bild von Klaus Hoppe, Christoph Leppla
Klaus Hoppe, Christoph Leppla
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„Unsere größten Wettbewerbsvorteile sind die Qualität unserer Produkte und unsere engagierten Mitarbeiter.“


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