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SERRA Maschinenbau GmbH

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Weitere Branchen: Holzindustrie
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Bahnhofstraße 83 83253 Rimsting
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36
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Wenn das Sägewerk zum Baum kommt


„Serra“ ist lateinisch und heißt „Säge“ – und die kommt dank des mobilen Sägewerks der SERRA Maschinenbau GmbH überall dorthin, wo Holz verarbeitet wird. Eine ökologisch sinnvolle Idee. Denn bisher musste das Holz über Hunderte von Kilometern auf Schienen und Straßen ins Werk gebracht werden. Das erste mobile Sägewerk entwickelte dieser Familienbetrieb 1989, damals mit nur einer Mitarbeiterin. Nach Jahrhundertstürmen deckte es einen enormen Bedarf.

Heute bietet die SERRA Maschinenbau GmbH Kunden in 76 Ländern die Entwicklung, die Konstruktion und den Vertrieb mobiler und stationärer Sägewerkstechnologie an. Außerdem statten die 36 Beschäftigten ganze Produktionshallen damit aus. Die eigene Sägeblattfertigung garantiert eine saubere Verarbei- tung der unterschiedlichsten Hölzer – egal, ob Starkholz in Afrika oder gefrorenes Holz in Sibirien.

Die Freizeitsäger

Für diesen Erfolg verantwortlich ist das Top-Management um Geschäftsführer Johann Fritz: Etwa 60 % seiner Arbeitszeit wendet es für Innovationen auf. „Flache Hierarchien, ein offener Dialog und ein gutes Betriebsklima sorgen bei uns dafür, dass wir Neuem angstfrei begegnen“, erklärt Johann Fritz. Stolz ist er auf die guten Ideen seiner Belegschaft, von denen 2014 volle 80 % realisiert wurden. „Bei uns ist es ausdrücklich erwünscht, dass jeder Mitarbeiter in seiner Freizeit freien Zugang zu allen Einrichtungen und Maschinen der Firma hat. Wer will, kann mobile Sägewerke mit nach Hause nehmen und Holzstämme für den Eigenbedarf, für Freunde und Nachbarn sägen. Erfahrungsgemäß ergeben sich daraus immer wieder kreative Anregungen und Ideen“, erklärt Johann Fritz den Innovationserfolg seiner Firma.

Wenn Sägen hilft

Ausschlaggebend für einen Projektstart ist bei SERRA oftmals eine Naturkatastrophe oder ein Krieg: Während des Bürgerkriegs in Angola entwickelten diese Bayern zum Beispiel eine spezielle Modulbauweise, dank derer mittels eines einzigen Sägewerks zwei Holzhäuser pro Tag für die Rückkehr der Flüchtlinge gebaut werden konnten. Der Projektstart „Bauholz für die UN“ erfolgte durch die Notlage in Liberia während der Ebolakrise. Nur zwei Sägewerke im ganzen Land, beide von SERRA, durften Bauholz für dringend benötigte Krankenhäuser und Verwaltungsgebäude der UN sägen. Wenn das Sägewerk sogar zum Helfen kommt, kann Johann Fritz zu Recht stolz sein.

Bild von Johann Fritz
Johann Fritz
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„Der ständige Dialog mit unseren Kunden treibt uns zur Höchstleistung. Das sichert uns seit 25 Jahren Erfolg.“


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