SCHLEICH GmbH
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SCHLEICH GmbH

Elektronik/Elektrotechnik
Weitere Branchen: Baugewerbe/Handwerk
Adresse
An der Schleuse 11 58675 Hemer
Beschäftigte
110

Die Systemprüfer


Strom erzeugt Spannung. Damit die nicht zur Gefahr wird, prüfen die Systeme der SCHLEICH GmbH Elektrogeräte auf ihre Sicherheit, bevor sie verkauft werden. In Nordrhein-Westfalen entwickeln, bauen und vertreiben die 110 Mitarbeiter dieses Unternehmens Prüfgeräte und -automaten, die am Ende ihrer Produktionslinie etwa Tauchsieder und Föne, aber auch Windmühlen, Solarpanels oder ICE-Motoren testen. Viele dieser Produkte sind maßgeschneidert. Klar, dass Innovationsprozesse da besonders effektiv sein müssen.

Für dieses Top-Management gilt die Devise: Aus Fehlern wird man klug. „Auch Edison wusste erst nach 1.001 Versuchen, wie die Glühlampe funktioniert“, sagt der Geschäftsführer Martin Lahrmann. Bei der Entwicklung eines Prüfsystems vergehen manchmal Jahre, in denen das Team immer wieder umplanen, komplizierte Mathematik anwenden oder neue theoretische Annahmen überdenken muss. Etwa, wenn sich in einem Land die Prüfnormen und -standards ändern. „Entscheidend für unseren Erfolg ist, dass wir hartnäckig an einer Aufgabe arbeiten. Das gilt besonders bei Rückschlägen. Und, dass wir alle Versuche und Messschritte schriftlich festhalten“, erklärt Lahrmann. So können Mitarbeiter mit neuen Gedanken immer auf Bestehendes zurückgreifen und vermeiden Doppelexperimente.

Schlanke Prozessabläufe

Auch darum greift die Belegschaft bei SCHLEICH Innovationsideen schnell auf und realisiert sie: Die Geschäftsführung legt großen Wert auf schlanke Prozessabläufe und -strukturen. Der Input für Neuerungen kommt meist von Vertriebsmitarbeitern und von Kunden. So kam zum Beispiel der Wunsch auf, Prüfgeräte für LED-Technologien mit Kamerasystemen auszustatten, damit man auch Licht messen kann. Dass sich darin nicht nur ein einzelnes Produkt, sondern das Potenzial für ein Standardprüfsystem verbirgt, entschied das Management schnell.

Optimale Arbeitsplätze

Prozessinnovationen finden sich auch an den Arbeitsplätzen der Monteure und Systemprüfer: In der Fabrikation sind an jedem Tisch Bildschirme angebracht, die den Monteuren alle Arbeitsschritte anzeigen. So kann sich jeder schnell in komplizierte Prozesse einarbeiten, denn die Bildschirme führen durch komplexe Aufgaben. Am Ende schreibt der Monteur seinen Namen in das von ihm gefertigte Produkt. Das Ziel: eine fehlerfreie Fertigung und vor allem eine hohe Mitarbeitermotivation.

Martin Lahrmann, Karl-Dieter Schleich, Jan-Philipp Lahrmann
Geschäftsleitung

„Weil wir technische Trends schnell erkennen und realisieren, sind wir auf vielen Gebieten die Nummer eins.“


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