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Engineering
Weitere Branchen: Sicherheit | Umweltschutz/-technik
Adresse
Waldnieler Straße 225 41068 Mönchengladbach

Weit mehr als heiße Luft


Wer warme Luft, Staub, Geruch oder Insekten drinnen beziehungsweise draußen halten will, installiert am besten eine Luftwand – die ist flexibler und effizienter als Türen und Tore. Die Erfindung einer solchen Luftwand ist der niederrheinischen LWT GmbH zu verdanken. Deren Geschäftsführer Peter Wiemann entwickelt immer wieder Ideen für die Anwendung seiner Produkte. Und die Innovationen dieses Unternehmens kommen mittlerweile vielerorts zum Einsatz.

Nur 15 Millimeter dick ist diese Luftwand, die etwa an Eingängen von Kaufhäusern, an Toren von übelriechenden Abfallbetrieben oder bei empfindlichen Folienherstellern Anwendung findet. Denn herkömmliche Luftschleier verbrauchen viel Wärme und Energie – die ventilatorbetriebenen Luftwände sind bis zu 80 % leistungsstärker und damit umweltfreundlicher. „Aufgrund der eingesetzten Technik sind sie auch teurer. Daher haben wir für einen Logistik-Kunden, der an zahlreichen Toren unsere Luftwände einsetzen will, eine Steuerung entwickelt, mit der ein einziger Ventilator gleichzeitig vier Tore versorgen kann“, erklärt Wiemann die derzeit wichtigste Neuerung seines Hauses.

Ideen auf Eis legen

Als Gründer von LWT ist Wiemann auch der Taktgeber, wenn es um Erfindungen geht: Er versucht, sich aus administrativen Aufgaben weitgehend herauszuhalten und weiterhin an der Entwicklung neuer Produktanwendungen beteiligt zu sein. „Den Spruch ,Haben wir noch nie gemacht‘ gibt es bei uns nicht. Wir bevorzugen vor allem radikale Ideen und völlig neue Anschauungsprozesse“, berichtet der Geschäftsführer. Dafür legen die Luftwandtechniker eine Innovation schon mal auf Eis, wenn der Markt noch nicht reif ist: „Die Vergangenheit hat vielfach gezeigt, dass wir mit einer Novität möglicherweise zu früh gestartet sind, die aber später gut angenommen wurde.“

Was braucht die Industrie?

Das Erfolgsrezept der Firma: die Industrie genau zu beobachten und zu überlegen, was die einzelnen Wirtschaftszweige benötigen könnten. Wiemann besucht viele Messen und liest wöchentlich über zehn verschiedene Fachzeitschriften aus verschiedenen Branchen, um immer wieder Inspirationen zu bekommen. „Man muss visionär und außerhalb der Standards denken“, meint er. Schon lange vor dem allgemeinen Öko-Trend hat er sich gern mit ökologischen Fragen befasst. Mit seiner Begeisterung steckt er seine zehn Mitarbeiter förmlich an – und seine Kunden nicht minder.

Peter Wiemann
Geschäftsführer

„Es gibt genug Unternehmen, die alle das Gleiche machen. Ich habe schon immer das Besondere versucht.“


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