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KASPAR SCHULZ Brauereimaschinenfabrik & Apparatebauanstalt e.K.

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Weitere Branchen: Nahrungsmittelindustrie/-handel
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Kaspar-Schulz-Straße 1 96052 Bamberg
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Brauen mit Tradition und Zukunft


Was vor fast 340 Jahren als kleine Kupferschmiede begann, hat sich zu einem heute weltweit tätigen Brauereimaschinenbauer entwickelt: Die KASPAR SCHULZ Brauereimaschinenfabrik & Apparatebauanstalt e.K. liefert Brauereitechnik in 67 Länder – ihre Exportquote liegt bei 80 %. Weil diese Firma über all die Jahrhunderte immer mit der Zeit gegangen ist, konnte sie zig Innovationserfolge verbuchen. Bei einem Neuerungsprozess setzt sie vor allem auf ihre erfahrenen Mitarbeiter.

„Eine Brauereianlage hält in der Regel eine Generation. Daher sind wir immer auf der Suche nach neuen Märkten und Kunden“, sagt Johannes Schulz-Hess, der Inhaber des Bamberger Familienunternehmens. Hat das einmal seine Anlagen ausgeliefert, bleibt es über viele Jahre in Kontakt mit seinem Kunden. So können ihm die Braumaschinenexperten bei Fragen und Problemen zur Seite stehen – heutzutage auch per Fernwartung. Eine der wichtigsten Innovationen aus dem Hause ist eine neue Mälzungsanlage. „Der Trend geht auch bei den Brauereien hin zu hochwertigen und regionalen Produkten“, erklärt Schulz-Hess. „Mit unserer Mälzungsanlage können die Kunden sehr kleine Chargen von neuen Malzsorten herstellen. Das Malz bleibt dabei sortenrein, und die Kunden können direkt vor Ort die lokale Gerste verarbeiten.“

Eine gute Mischung aus Mitdenkern

Da Brauereien naturgemäß viel Energie verbrauchen, sind die Experten von KASPAR SCHULZ immer auf der Suche nach Einsparmöglichkeiten. Erfolg hatten sie dabei etwa mit ihrem entwickelten Schonkochverfahren, bei dem eine Nachverdampfung im Vakuum die Kochtemperatur herabsetzt, und mit der Optimierung der Heizflächen, dank der nun Heißwasser statt Dampf als Wärmeträger eingesetzt werden kann. „Neue Ideen generieren wir auf Fachmessen oder in Kundengesprächen“, berichtet der Inhaber. Besonders wichtig im Innovationsprozess sind aber die internen Brainstorming-Treffen: Vertreter der unterschiedlichsten Unternehmensfelder kommen hierfür zusammen, darunter aus der Technologie, dem Vertrieb und der Fertigung. Denn „eine gute Mischung aus Experten ist wichtig für optimale Ergebnisse“, erläutert Schulz-Hess.

Getestet in der Praxis

Hat man sich für die Realisierung einer Idee entschieden, forscht man zunächst und entwickelt schließlich einen Prototyp. Besonders hilfreich für diesen Prozess: Der Leiter der Abteilung Forschung und Entwicklung besitzt eine eigene Brauerei. Hier testet er die Neuerungen seines Arbeitgebers direkt im Einsatz und gibt Rückmeldung, ob die Entwicklung sinnvoll ist. Näher an der Praxis kann ein Unternehmen kaum sein.

Bild von Johannes Schulz-Hess
Johannes Schulz-Hess
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„Wir dürfen uns nicht auf dem Erreichten ausruhen – wir würden wertvolle Marktanteile verlieren.“


Beiträge

Ausgezeichnete Partnerschaft
16. November 2016

Die Kooperation mit externen Partnern spült externes Know-how und jede Menge kreative Anregungen ins Unternehmen. Wie wichtig es ist, den eigenen Innovationsprozess nach außen hin zu öffnen, unterstreicht Top-Innovator Kaspar Schulz mit einer ganz besonderen Aktion.

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