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Fiagon AG

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Neuendorfstraße 23 b 16761 Hennigsdorf
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40
Fiagon AG - 1

Für die OP von morgen


Auch in diesem Jahr hat das knapp 40-köpfige Team dieses Medizintechnik-Unternehmens aus Hennigsdorf allen Grund zur Freude: Die Fiagon AG belegte wiederholt einen der drei ersten Plätze bei TOP 100 und blieb auf Wachstumskurs. Ihre beiden Unternehmensgründer investierten kontinuierlich in die Weiterentwicklung innovativer Navigationstechnik für Chirurgen. Außerdem präsentierten die Medizintechniker Mitte des letzten Jahres mit dem „Tracey“ eine Weltneuheit auf dem Markt für die Chirurgie.

„Dr. Krüger ist der kreative Kopf und Dr. Mucha das technische Herz der Fiagon“, erklärt der Marketing­manager Nicolas Bublies die Bedeut­samkeit beider Gründer für den Erfolg dieses Unternehmens. Beide inves­tieren zwei Drittel ihrer Arbeitszeit in die Weiterentwicklung ihrer aktuel­len Innovation: einen Mikrosensor, der an der Spitze von OP-­Instrumen­ten angebracht ist. Der gibt die exakte Position des OP­Instruments im menschlichen Körper an – milli­metergenau in einem dreidimensio­nalen Abbild des zu operierenden Körperteils. Mit 77 Patenten ist diese Erfindung bereits geschützt.

Ideen aus dem OP

Um „weiterhin dem Wettbewerb davonlaufen zu können“, wie Bublies sagt, muss dieses Navigations­system funktionaler, verständlicher und im besten Fall auch günstiger sein als das der Wettbewerber. Daher wandte Fiagon ein Fünftel des Jahresumsatzes 2014 für die Optimierung der Technologie und mutige Entscheidungen auf: So pro­duziert man jetzt etwa wichtige Produktkomponenten in Eigenregie. „Mindestens 50 % der Ideen stammen von Chirurgen und Ärzten“, sagt Bublies. Aber die Überlegungen der Mitarbeiter stehen auf der Prioritäten­liste ebenfalls ganz oben: „Bei uns kann sich jeder mit seiner Idee direkt an die Geschäftsführung wenden.“

Revolution im OP-Saal

Besonders beschäftigte die Mitarbei­ter im letzten Jahr der „Tracey“: Dem Team gelang es, das Mikrosensor­system für Operationsbestecke mit einer revolutionären Fotoregis­trierung zu koppeln. Damit kann man mit nur drei Fotoaufnahmen eines Patientengesichts per iPad ein drei­dimensionales Abbild erstellen, in dem das Signal des Sensors zu sehen ist. „Die herkömmliche taktile Registrierung dauert wesentlich länger. Aber Fotos sind blitzschnell gemacht und der Arzt kann sie per WLAN auch mit anderen Daten des Patienten abgleichen – direkt im OP-­Saal“, erklärt Bublies den Vorteil dieser singulären Technik. Auf dem Weg zum Erfolg navigiert Fiagon auf alle Fälle genauso sicher wie der „Tracey“ im OP­-Saal.

Fiagon ist erneut „Innovator des Jahres“ 

In der Größenklasse A (Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern) zeigte sich die TOP 100-Jury von der Erfindung der innovativen Navigationstechnik beeindruckt:

„In nur sieben Jahren ist es der 2007 gegründeten Fiagon AG gelungen, weltweit eine Technologie mit disruptivem Potenzial zu etablieren. Der Innovationserfolg ist beeindruckend: Bis heute wurden bereits über 100.000 Operationen in mehr als 50 Ländern mit diesen Navigationssystemen durchgeführt. Die Technologie ist durch 77 Patente und Patentanmeldungen geschützt.“

Für Fiagon ist es bereits die zweite Auszeichnung als „Innovator des Jahres“. Das Unternehmen durfte den Titel bereits 2014 tragen. 

Lesen Sie hier das vollständige Juryurteil als PDF. 

Bild von Dr. Timo Krüger
Dr. Timo Krüger
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„Fiagon ist durch Ideen groß geworden – und durch unsere Mitarbeiter, die sie mit uns verwirklicht haben.“


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