EP Ehrler Prüftechnik Engineering GmbH
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EP Ehrler Prüftechnik Engineering GmbH

Maschinenbau
Weitere Branchen: Elektronik/Elektrotechnik
Adresse
Wilhelm-Hachtel-Straße 8 97996 Niederstetten
Beschäftigte
55

Auftrag: Maßstäbe setzen


Das „Urmeter“, ein Barren aus Platin-Iridium, legte bis 1960 die Länge eines Meters fest. Der von EP Ehrler Prüftechnik Engineering GmbH produzierte „Bellprover“, eine Gasmessglocke, legt hingegen den Volumendurchfluss für strömendes Gas fest. Mit dieser Entwicklung setzt das 55-köpfige Unternehmen Maßstäbe: Das Messsystem wird international als Primärnormal verwendet. Genauso vorbildlich wie die innovativen Produkte dieses Maschinenbauers sind aber auch seine Innovationsprozesse.

„Der ‚Bellprover‘ ist zwar unser Alleinstellungsmerkmal, aber darüber hinaus entwickeln wir im Kundenauftrag noch viele weitere Produkte“, sagt der Geschäftsführer Oliver Hammel. Die komplexen Einzelpro­jekte sind präzise strukturiert.

Vertrieb als Entscheider

„Wir prüfen zuerst gemeinsam mit dem Kunden, ob eines unserer Produkte adaptiert werden kann“, erläutert Hammel. So kam etwa beim Bau eines Prüfstands zur Messung des Wirkstoffs im Sprüh­stoß eines Asthma­-Inhalators ein Seriengerät zum Einsatz. Dieser „LaminarMasterFlow“ misst sonst Luft­ oder Gas-Volumenströme, in diesem Fall aber die Wirkstoff­konzentration. Oft arbeiten die Ingenieure schon im Vorentwicklungs­stadium an Kundenprodukten mit. Technische Fragen werden im wöchentlichen Meeting jeder Fachabteilung besprochen und die Ergebnisse an die zuständigen Vertriebsmitarbeiter weitergeleitet, die Kontakt zu den Kunden halten. „Von Vorteil ist, dass diese Abteilung hauptsächlich aus Ingenieuren besteht und somit beide Seiten die­selbe Sprache sprechen“, erklärt Oliver Hammel.

Gasmessglocke gibt den Ton an

Wichtige Partnerschaften unterhält dieser Maschinenbauer überdies zu Forschungseinrichtungen: Der „Bellprover“ zum Beispiel ist aus der Zusammenarbeit mit der Physikalisch­ Technischen Bundesanstalt Braun­schweig entstanden. Er gilt als das weltweit genaueste Messverfahren für den Gasdurchfluss. „Neben dem Reputationsgewinn hat uns diese Anlage eine 5%ige Umsatzstei­gerung eingebracht“, sagt Hammel freudig. Eine weitere Innovation könnte ein neues Kalibrierverfahren sein. „Fast niemand kalibriert mit heißer Luft“, erklärt Hammel, „meist wird die Lufttemperatur nur errech­net, nicht aber tatsächlich auch ins Messsystem eingebracht. Wir kalibrieren zu Normbedingungen und errechnen über Formeln die Kalibrier­ergebnisse im Hochtemperatur­bereich.“ Offensichtlich wird die nächste maßgebliche Innovation aus der Entwicklungsabteilung von EP Ehrler nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Oliver Hammel
Geschäftsführer

„Unsere Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung kommen unseren Kunden als innovative Lösungen zugute.“


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