Unternehmensporträt
D-KRANTECHNIK Deprez Gesellschaft für Krantechnik mbH
Unternehmensporträt
50 Jahre Leidenschaft für Innovation
2026 feiert die D-KRANTECHNIK Deprez Gesellschaft für Krantechnik mbH ihr 50-jähriges Jubiläum. Sie erkannte früh den Wandel in der Branche und passte ihr Leistungsangebot an: Der eigene Kranbau wurde aufgrund der Automatisierung großer Hersteller weniger attraktiv. So entschied man, das Kranbauwissen stärker für prüf- und sicherheitsorientierte Leistungen zu nutzen. Vorschriften und Regeln der gesetzlichen Unfallversicherung eröffneten dafür einen Markt. Heute ist der Dienstleister der größte herstellerunabhängige Anbieter für bundesweite Services an Kranen und Hebezeugen.
Als die deutsche Betriebssicherheitsverordnung neu gefasst wurde, war für jede Krananlage eine eigene Gefährdungsbeurteilung vorgeschrieben, also eine strukturierte Einschätzung möglicher Gefahren an der Anlage und der Umgebung. Der Familienbetrieb in dritter Generation entwickelte daraufhin ein Angebot, mit dem solche Beurteilungen systematisch erstellt werden können und Betreiber mehr Transparenz in Sachen Risiken und notwendige Maßnahmen erhalten.
Philipp Deprez, Geschäftsführer
Neuer Prüfbaustein
Wie aus einem Einzelfall ein dauerhaftes Angebot entsteht, zeigt ein Projekt bei einem Härtereibetrieb: Dort kam es wiederholt zu Störungen, bis schließlich ein elektrisches Bauteil schmorte und einen Schwelbrand auslöste. Daraufhin ergänzte der Dienstleister die Sicherheitsprüfungen im Rahmen der Unfallverhütungsvorschriften um eine Thermografieprüfung, also eine Wärmebildkontrolle der elektrischen Teile. So lassen sich überhitzte oder überlastete Komponenten früh erkennen. Die Versicherung des Kunden verlangte diese Zusatzprüfung später verbindlich, und sie wurde zu einem festen Bestandteil der wiederkehrenden Sicherheitsprüfungen.
Das eigene Handeln reflektieren
Die beschleunigte Transformation der Wirtschaft findet auch in der Branche der Instandhaltung statt. Sie erfordert andere Herangehensweisen als noch vor fünf oder zehn Jahren üblich waren. „Um auch weiterhin erfolgreich zu sein, reflektieren wir unsere Vorgehensweisen kritisch und mit Mut zum Wandel“, sagt Geschäftsführer Philipp Deprez. In diesem Veränderungsprozess werden zwar nach Aussage des Geschäftsführers durchaus Fehler gemacht. „Am Ende entstehen hieraus aber Lösungen, die echten und spürbaren Fortschritt bedeuten.“ Als zusätzlichen Treiber sieht er künstliche Intelligenz, die größere Veränderungen in noch kleineren Schritten ermöglicht.