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TOP 100 sendet eine klare Botschaft

17. Juni 2016 Dr. Rudolf Dömötör Lesedauer 2 Minuten

Die CAS Software wurde bei TOP 100 bereits zwei Mal zum "Innovator des Jahres" gekürt. Im Gespräch mit Dr. Rudolf Dömötör berichtet der Geschäftsführer Martin Hubschneider von seinen Erfahrungen mit dem Innovationswettbewerb.

Herr Hubschneider, seit 2003 haben Sie sechs Mal erfolgreich an TOP 100 teilgenommen, auch 2016 sind Sie wieder im Rennen. Was motiviert Sie?

Zwei Dinge: Zum einen wollten und wollen wir uns bei CAS kontinuierlich verbessern. Das wissenschaftliche Benchmarking mit seiner Stärken-Schwächen-Analyse hat uns bei unseren Teilnahmen wertvolle Erkenntnisse darüber geliefert, wie und wo wir unser Innovationsmanagement noch verbessern können.

Das ist die interne Ebene. Was ist mit der Außenwirkung?

Das ist der zweite Motivationsfaktor. Mit der Auszeichnung sichern wir unsere Kundenbeziehungen ab. Denn gerade in der Softwarebranche ist die Zukunftsfähigkeit der Anbieter ein existentielles Thema. Das TOP 100-Siegel sendet hier eine klare Botschaft: CAS liegt weit vorne im Wettbewerb und ist absolut zukunftsfähig.

Sprechen wir noch einmal über die interne Ebene. Dienen die Teilnahmen an TOP 100 auch als Motivationsfaktor für die Mitarbeiter?

Ja, die Geschäftsleitung hat zum Beispiel jede Teilnahme frühzeitig kommuniziert. Schon das löste einen Ruck aus. Dann haben wir einen Fahrplan mit Meilensteinen definiert. Die Deadline war klar: der Bewerbungsschluss bei TOP 100. Meiner Meinung nach verbindet sich damit eine klare Botschaft: Innovationsarbeit ist immer ein Thema für das Top-Management. Dieses muss nicht jede Idee selbst entwickeln, aber es muss die richtigen Rahmenbedingungen, das richtige Innovationsklima im Unternehmen schaffen, um die Mitarbeiter zu motivieren.

Und nach der Auszeichnung?

Natürlich haben wir erstmal gefeiert (lacht). Aber wir haben dann die Potenziale kommuniziert, die wir noch besser ausschöpfen können. Klar war auch: Wir wollten jeweils nach zwei oder drei Jahren wieder an den Start gehen, um zu sehen, wo und wie wir uns verbessert haben. Eine externe Referenz ist äußerst wertvoll, um diesen Prozess in Gang zu setzen, auch, weil sie ein klares Ziel vorgibt.

Was war die wichtigste Erkenntnis aus Ihren Teilnahmen?

Aus meiner Sicht muss sich das Innovationsmanagement primär an den zukünftigen Kundenbedürfnissen orientieren. Das ist sein oberster Zweck. Bei CAS ist diese Customer Centricity quasi in den Genen, in dem Geschäftsmodell, angelegt. Ich denke, das ist der Grund, warum wir bei TOP 100 so gut abgeschnitten haben. Aber auch für uns gilt: Wir müssen neugierig und offen für weitere Verbesserungspotenziale bleiben. Deshalb gehen wir wieder ins Rennen.

Autor

Dr. Rudolf Dömötör gehört zum Team der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Franke und ist Direktor des Entrepreneurship Center Network (ECN) am Institut für Entrepreneurship & Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien.

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