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Peter Huber Kältemaschinenbau unterstützt Coronavirus-Forschung.

Mit hochpräziser Technik gegen Covid-19

30. April 2020 Christoph Klawitter Lesedauer 4 Minuten

Sie helfen Forschern, einen Impfstoff zu finden, sie testen Tausende Proben auf das gefährliche Coronavirus – oder sie geben Tipps, wie Unternehmen und Mitarbeiter die Krise für sich positiv nutzen können: Wir zeigen, wie vier TOP 100-Unternehmen mit der allumfassenden Coronavirus-Krise umgehen.

„Testen, testen, testen“ – das ist die klare Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), um die Coronavirus-Pandemie in den Griff zu bekommen. Entsprechend hat auch das TOP 100-Unternehmen Labor Berlin seine Testkapazitäten schon vor Wochen stark ausgebaut: So berichtet Nina Beikert, die Geschäftsführerin von Labor Berlin, im März im Gespräch mit „ZEIT ONLINE“ von mehr als 3.000 Corona-Tests pro Tag – zwei Wochen vorher waren es laut dem Blatt noch 600 am Tag. Um das alles stemmen zu können, seien die Abläufe weitgehend automatisiert worden, erläutert Nina Beikert. Für die Untersuchungsarbeiten steht den Wissenschaftlern eine fast drei Meter lange und 1,6 Tonnen schwere Hightechmaschine zur Verfügung. Der Coronatest selbst ist übrigens eine langwierige Angelegenheit, die mehrere Stunden dauert. „Es ist nicht so, dass man das Röhrchen mal kurz in eine Maschine steckt und ein Ergebnis rauskommt“, sagt Nina Beikert.

Nina Beikert leitet Labor Berlin. Bild: privat

Händeringend wird weltweit an der Entwicklung eines Impfstoffs geforscht und nach wirksamen Medikamenten gegen die Lungenkrankheit Covid-19 gesucht. Das Mainzer Biotechnologie-Unternehmen Biontech hat einen möglichen Impfstoff entwickelt, den es nun in klinischen Studien testet – und zwar mit Unterstützung des Top-Innovators Peter Huber Kältemaschinenbau: Der Hersteller von hochgenauen Temperiertechnik-Geräten hat Biontech kurzfristig mehrere seiner Unistat-Temperiersysteme geliefert.

Biontech habe angefragt, ob Huber die Temperiersysteme liefern könne, teilt der Mittelständler auf seiner Homepage mit. „Natürlich haben wir alle Hebel in Bewegung gesetzt, um die übliche Lieferzeit von 18 Wochen zu verkürzen. Dank unserem großartigen Team haben wir es geschafft, die Unistate in nur drei Wochen bereitzustellen.“

Zeit als entscheidender Faktor

Einem Kunden in Skandinavien hat Huber zudem vier Temperiergeräte geliefert, die zur Herstellung von Chemikalien für Coronavirus-Tests eingesetzt werden. Die Corona-Forschung in Russland unterstützt Huber mit seinen Temperiergeräten ebenfalls. Diese werden beispielsweise für die Herstellung von Chemikalien für Coronavirus-Tests verwendet. Auch werden Reaktionsgefäße temperiert, in denen mögliche erste Impfstoffe gegen SARS-CoV-2 produziert werden können.

„Mit unseren Temperierlösungen wollen wir einen Beitrag zur möglichst raschen Eindämmung der Pandemie leisten“, erklärt Daniel Huber, Vorstandsvorsitzender von Peter Huber Kältemaschinenbau. „Im Kampf gegen das Coronavirus ist Zeit einer der entscheidenden Faktoren. Deshalb stehen wir mit kurzfristigen Gerätelieferungen und Supportleistungen bereit, wo immer unsere Produkte für Forschungs- oder Produktionsaufgaben gegen das Coronavirus benötigt werden.“

My home is my castle

In vielen Unternehmen arbeiten die Mitarbeiter derzeit im Homeoffice. Das Thema Digitalisierung, das auch schon vor Covid-19 wichtig war, wird nun noch drängender. Das TOP 100-Unternehmen CAS Software gibt auf seiner Homepage fünf Tipps, wie Unternehmen die aktuelle weltweite Krise nutzen können, um ihren Vertrieb langfristig zu stärken. So schlagen die Digitalisierungsexperten beispielsweise vor, jetzt in ein teil-digitalisiertes Vertriebskonzept zu investieren. „Unternehmen und Verbraucher werden aufgeschlossener bezüglich der neuen digitalen Technologien und nutzen diese vermehrt“, stellt der Softwarehersteller fest. Gerade im Vertrieb sei es wichtig, sich die Digitalisierung zu Nutze zu machen. „Unternehmen, die beispielsweise nur auf Außendienstmitarbeiter setzen, müssen jetzt in der Corona-Pandemie von heute auf morgen umdisponieren – und das von zu Hause aus. Wer dann gute, digitale Strategien und Möglichkeiten kennt und nutzt, der stärkt seinen Vertrieb nachhaltig“, schreiben die Experten von CAS Software.

Kind betreuen und gleichzeitig arbeiten: Für viele ist das derzeit Realität. Bild: goodluz/Fotolia

Zweifel, Angst, Unsicherheit – den Unternehmen und ihren Mitarbeitern wird gerade viel abverlangt. Der Top-Innovator claudiusbähr+friends hat deshalb ein Tool namens „Die 5-Tage-Corona-Motivation für Ihr Team“ entwickelt. Denn in jeder Krise steckt auch eine Chance zur positiven Veränderung. Das Tool soll den Zusammenhalt eines Teams, das sich komplett im Homeoffice befindet, stärken. Es dreht sich um die Themen „Chancen erkennen“, „Verhalten verstehen“, „Ängste akzeptieren“ und „Potenziale entwickeln“. Es kann mitsamt einer Anleitung auf der Homepage heruntergeladen werden.

claudiusbähr+friends hat das Tool an sich selbst ausprobiert und ein positives Fazit gezogen: „Eine Woche lang haben wir mit der 5-Tage-Corona-Motivation am Veränderungsprozess in unserem Team gearbeitet. Jeden Tag haben wir uns einer konkreten Fragestellung gewidmet, die jeder für sich beantwortet und seine Worte in unser Team-Tool eingetragen hat. Diese Challenge hat etwas in uns ausgelöst. Wir haben uns selbst und die anderen noch einmal auf einer neuen Ebene kennengelernt.“

Autor

Christoph Klawitter schreibt als PR-Redakteur von compamedia für den TOP 100-Blog.

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