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In allen Belangen überlegen

08. Juni 2016 Prof. Dr. Nikolaus Franke Lesedauer 2 Minuten

Innovativität ist die Kunst, sich stetig weiterzuentwickeln und manchmal sogar komplett neu zu erfinden. Dazu braucht es technologische Exzellenz, Kreativität sowie Mut und Optimismus. Genau über diesen Mix verfügen die TOP 100 – und hängen damit die Konkurrenz weit ab.

Als erstes fallen bei den TOP 100 die beeindruckenden wirtschaftlichen und technischen Innovationserfolge auf. Diese Unternehmen sind im positiven Sinne „ruhelos“ – Stillstand oder die bloße Verwaltung vergangener Leistungen sind für sie undenkbar. 40 Prozent ihrer Umsätze und Gewinne erwirtschaften sie mit Marktneuheiten und innovativen Verbesserungen, die sie in den vergangenen drei Jahren am Markt eingeführt haben. Dieser Wert ist mehr als sechsmal so hoch wie der Durchschnitt des deutschen Mittelstands (6,6 Prozent).

Die TOP 100 bringen jedoch nicht nur Produkt- bzw. Dienstleistungsinnovationen hervor, sondern konnten darüber hinaus durch Prozessinnovationen durchschnittlich etwa 8 Prozent der Gesamtkosten einsparen. Auch dieser Wert ist drastisch höher als im durchschnittlichen Mittelstand (1,8 Prozent).

Die innovative Exzellenz der TOP 100-Unternehmen zeigt sich darüber hinaus in ihrer Fähigkeit, Wertschöpfungsketten neu zu gestalten: mehr als zwei Drittel der TOP 100 haben in den vergangenen drei Jahren Geschäftsmodellinnovationen implementiert.

Es ist nicht verwunderlich, dass diese Innovationskraft eine beeindruckende Unternehmensentwicklung zur Folge hat. Die TOP 100-Unternehmen sind im Zeitraum 2012-2014 um 28 Prozentpunkte schneller gewachsen als die jeweilige Branche. Ein großer Teil (41 Prozent) der TOP 100 Unternehmen ist daher schon jetzt nationaler Marktführer und jedes siebente bereits Weltmarktführer.

Die TOP 100 zeigen, wie man auch am Hochlohnstandort Deutschland im internationalen Wettbewerb Spitzenpositionen erreichen kann.

Hervorzuheben ist, dass das innovationsbedingte Wachstum nachhaltige Beschäftigungseffekte hat. Die TOP 100 planen in den nächsten drei Jahren über 9.500 neue Mitarbeiter einzustellen. Würden alle europäischen Unternehmen so zukunftsorientiert und innovativ wirtschaften, gäbe es sofort Vollbeschäftigung und Europa würde Asien als Wachstumsmarkt hinter sich lassen. Dies unterstreicht die volkswirtschaftliche Wichtigkeit des Wettbewerbsfaktors Innovation.

Autor

Prof. Dr. Nikolaus Franke ist Leiter des Instituts für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien, des WU Gründungszentrums und der User Innovation Research Initiative an der WU Wien sowie Akademischer Leiter des „Professional MBA Entrepreneurship & Innovation“, der gemeinsam mit der TU Wien und der WU Executive Academy angeboten wird. Ferner ist Franke Gastforscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) und wissenschaftlicher Leiter des Innovationswettbewerbs TOP 100.

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TOP 100 ist die Auszeichnung für Deutschlands innovativste Mittelständler.

Unser Innovationsblog inspiriert unsere Leser dazu, wie die TOP 100 innovativ und kreativ zu denken und auf diese Weise mutig die Zukunft zu gestalten.

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