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„Ein echter Vertrauensbeweis“

04. Oktober 2018 Sven Kamerar Lesedauer 3 Minuten

Der Gesamtsieg in der TOP 100-Größenklasse C ging in diesem Jahr an die Peter Huber Kältemaschinenbau AG – damit setzten sich die Offenburger bereits zum dritten Mal an die Spitze des Feldes. Im Interview erklärt Vorstandsvorsitzender Daniel Huber, was TOP 100 für sein Unternehmen so besonders macht.

Herr Huber, TOP 100 scheint fast süchtig zu machen. Warum nehmen Sie regelmäßig daran teil?

Für uns gibt es keine bessere Möglichkeit, mit überschaubarem Aufwand eine so klare Analyse der Stärken und Schwächen unseres Innovationsmanagements zu bekommen. Sicherlich ist die Bewerbung mit einigem Aufwand für die verschiedenen Abteilungen verbunden. Aber der Nutzwert der Ergebnisse ist ungleich höher.

Was geschieht nach der Teilnahme mit den Ergebnissen?

Hat auch nach drei Gesamtsiegen noch richtig Lust auf TOP 100: Daniel Huber ist überzeugt von der Strahlkraft des TOP 100-Siegels. (©Peter Huber Kältemaschinenbau)

Wir setzen uns im Team zusammen und schauen sehr genau, welche Schlussfolgerungen wir aus dem Benchmarking mit anderen Top-Unternehmen ziehen können. Übrigens gewinnen wir allein aus der Bearbeitung des Fragebogens schon Erkenntnisse: Wenn nach der Anwendung bestimmter Innovationsmethoden gefragt wird, mit denen wir noch nicht arbeiten, dann prüfen wir, ob deren Anwendung nicht auch für uns sinnvoll sein könnte.

Aber Sie sind als Weltmarktführer doch schon wahnsinnig erfolgreich…

(lacht) Ja, glauben Sie, dass wir nun die Hände in den Schoß legen? Das wäre glatter Selbstmord. Deshalb geben wir unseren Mitarbeitern reichlich Gelegenheit, neue Ideen zu entwickeln, und ermuntern Sie zum Querdenken. Dieser Freiraum führt bei uns zu völlig neuen Ansätzen bei der Verbesserung von Produkten und Fertigungsverfahren. Und wir verfügen über viel Sportsgeist, was die Teilnahme an TOP 100 ebenfalls spannend macht.

Stichwort „Mitarbeiter“: Nutzen Sie die Auszeichnung auch im Werben um neue Mitarbeiter?

„Werben“ ist genau das richtige Wort. Denn wir müssen uns als Arbeitgeber inzwischen ziemlich ins Zeug legen und Flagge zeigen, um gute Fachkräfte zu bekommen. Deshalb kooperieren wir mit Universitäten. Und wir setzen eben das TOP 100-Siegel intensiv ein, um uns als innovatives Unternehmen mit einem spannenden Arbeitsumfeld zu positionieren – sei es in Stellenanzeigen, auf Plakatwänden oder natürlich in den Sozialen Medien, in denen wir ausgiebig über die Auszeichnung berichten.

Wie sieht es im B2B-Geschäft aus?

Die Auszeichnung erleichtert unserem Vertrieb den Kontakt zu neuen Kunden, die uns noch nicht oder nicht so gut kennen. Denn mit der TOP 100-Urkunde und dem Siegel halten wir einen wissenschaftlich geprüften Vertrauensbeweis in den Händen. Und bestehende Kunden wissen einmal mehr, dass ihre Entscheidung die richtige war.

Kurzum: Sie werden bald wieder ins Rennen um die Titelverteidigung gehen?

Ganz sicher! Es sind ja jedes Jahr viele neue Unternehmen dabei, was für uns dann wieder eine erneute Herausforderung ist, uns mit ihnen zu vergleichen.

 

Das Interview führte Sven Kamerar.

Autor

Sven Kamerar ist der Leiter der Unternehmenskommunikation bei compamedia. Unter @SKamerar twittert er über alle Themen rund um TOP 100.

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