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Gruppenbild - Die TOP 100

Ausgezeichnete Best Practice

09. Mai 2019 Sven Kamerar Lesedauer 6 Minuten

TOP 100 sucht zum 27. Mal die Innovations-Champions des Mittelstands. Bei einem Erfolg erwartet die Unternehmen viel Ehre und Applaus. Vor allem aber werden die erfolgreichen Teilnehmer wertvollen praktischen Nutzen aus ihrer Auszeichnung ziehen können. Wir präsentieren Best-Practice-Beispiele.

Alljährlich ist die TOP 100-Preisverleihung mit inzwischen rund 1.200 Gästen eines der bedeutendsten Ereignisse im deutschen Mittelstand. Für die geehrten Unternehmen bildet sie den Höhepunkt ihrer Teilnahme an dem Innovationswettbewerb – und sie gibt den Startschuss für die Vermarktung des eigenen Erfolgs.

Schon die unmittelbare Wirkung in den Medien ist Jahr für Jahr beachtlich. „Ein Preis, der das Image stärkt“, titelte beispielsweise der Kölner Stadt-Anzeiger in seinem Bericht über den Top-Innovator Grindaix aus Kerpen. Dr. Dirk Friedrich, Inhaber und Geschäftsführer des Kühlschmierstoffdüsen-Spezialisten, bestätigt im Gespräch mit dem rheinischen Leitmedium diese Einschätzung über TOP 100: „Das ist ein weiterer Meilenstein. Denn diese Auszeichnung wird wahrgenommen, stärkt unser Image und schafft damit einen Wettbewerbsvorteil.“

Eine verschworene Gemeinschaft bilden alljährlich die Teilnehmer der TOP 100-Denkerrunde mit Ranga Yogeshwar in Tschiertschen.© Jörg Blum

Prädikat für die Arbeitgebermarke

Eine der Wirkungsebenen von TOP 100 – und für nicht wenige Unternehmen ein Grund für die Teilnahme – ist die Wirkung der Auszeichnung auf dem Arbeitsmarkt. Unternehmen positionieren sich mit dem Siegel als Arbeitgeber, die ein innovatives und anspruchsvolles Arbeitsumfeld bieten. Nicht umsonst zählt die Kategorie „Innovationsklima“ zur Bewertung.

Über den Top-Innovator JobRouter, der beim Employer Branding besonders aktiv war und ist, berichteten wir in einem Blogbeitrag. Die Mannheimer nutzten bei der Vermarktung ihres Erfolgs den gesamten Strauß an Möglichkeiten: „Wir haben das TOP 100-Siegel zu jeder Messe, bei jedem Event und natürlich auch in unseren Stellenanzeigen verwendet sowie in Gesprächen darauf hingewiesen“, sagt Ivana Pejanovic aus der Unternehmenskommunikation.

Warb mit TOP 100 auf allen Kanälen für seine Qualitäten als innovativer Arbeitgeber: JobRouter. ©Sven Kamerar

Mit dem Ergebnis ist JobRouter äußerst zufrieden: „Bei Personalmessen zum Beispiel waren die Hinweise auf TOP 100 nicht nur ein schöner Einstieg für Gespräche mit potenziellen Bewerbern“, erzählt Pejanovic, „sondern wir erreichten gleich eine ganz andere Gesprächsebene. Wir konnten sofort mit ihnen über die Innovationskraft von JobRouter und das spannende Arbeitsumfeld sprechen.“

Ähnlich erging es den Stadtwerken Wedel: Seit der Auszeichnung ist das TOP 100-Siegel fester Bestandteil der Unternehmenskommunikation. Ganz gleich, ob auf der Homepage oder in Social-Media-Kanälen – der Hinweis auf den errungenen Erfolg ist überall zu finden. Aber auch intern, als Motivationsfaktor für die Stammbelegschaft, entfaltet TOP 100 eine beachtliche Wirkung, wie uns zum Beispiel der Top-Innovator aluplast berichtete.

Signalwirkung im Marketing

Was den Einsatz des TOP 100-Siegels im Marketing betrifft, sind die Möglichkeiten nahezu unbegrenzt, weil die ausgezeichneten Unternehmen es zeitlich und regional unbeschränkt nutzen dürfen. In einem Beitrag widmeten wir uns speziell der Verwendung als Blickfang auf Messen. „Wir wurden von unseren Besuchern gleich mehrfach auf das Siegel und den Wettbewerb angesprochen“, schildert uns Florian Joos vom Top-Innovator Hirschmann seine Erfahrungen auf der MotorSport World Expo.

Ebenso wichtig ist TOP 100-Unternehmen der Dank an ihre Partner und Kunden. Schließlich gehört die enge Zusammenarbeit mit externen Fachleuten zum festen Innovations-Repertoire der meisten Champions. Eine bemerkenswerte Danksagungsaktion an seine Partner setzte der älteste jemals bei TOP 100 registrierte Teilnehmer um: die 1677 gegründete KASPAR SCHULZ Brauereimaschinenfabrik & Apparatebauanstalt.

„Unsere Partner haben definitiv einen Anteil an der Auszeichnung. Die lange Zusammenarbeit und die daraus entstehenden Impulse bilden eine wichtige Ergänzung zu unserer Forschungs- und Entwicklungsarbeit“, erklärt die Marketingverantwortliche Carolina Jiménez van Aaken in dem Beitrag.

Das TOP 100-Siegel und ein Rennwagen waren der Blickfang auf dem Hirschmann-Stand bei der MotorSport World Expo. ©Hirschmann GmbH

Innovationsbilanz als Instrument der Unternehmensberatung

Neben der erfreulichen Resonanz in den Medien und der Wirkung im Marketing und Employer Branding entfaltet eine Teilnahme auch wertvollen Nutzen für die Weiterentwicklung der internen Prozesse. Darüber berichtet der Geschäftsführer von Haus Schaeben, dem Marktführer für Gesichtsmasken, in einem unserer Blogbeiträge.

So ist die TOP 100-Innovationsbilanz, die die Ergebnisse des TOP 100-Fragebogens detailliert auswertet und mit den Ergebnissen der übrigen Teilnehmer vergleicht, für Hünemeyer eine „brillante Arbeitsgrundlage“, um die Innovationsprozesse seines Unternehmens zu verfeinern und weiterzuentwickeln. „Wir sehen, wo wir stehen und was wir tun können, um uns noch weiter zu verbessern.“ „Im Grunde“, so Hünemeyer, „nutze ich TOP 100 als eine ausgesprochen günstige Form der Unternehmensberatung."

In einem Interview beschrieb uns auch der dreifache „Innovator des Jahres“ Daniel Huber von Huber Kältemaschinenbau den praktischen Nutzen für die interne Weiterentwicklung: „Für uns gibt es keine bessere Möglichkeit, mit überschaubarem Aufwand eine so klare Analyse der Stärken und Schwächen unseres Innovationsmanagements zu bekommen. Sicherlich ist die Bewerbung mit einigem Aufwand für die verschiedenen Abteilungen verbunden. Aber der Nutzwert der Ergebnisse ist ungleich höher.“

Wertvoller Austausch mit anderen Top-Performern

Einen weiteren Nutzen entfaltet TOP 100 durch sein aus dem Kreis der ausgezeichneten Unternehmen entstehendes Netzwerk. In dem „Club of Excellence“ begegnen sich Unternehmerinnen und Unternehmer auf Augenhöhe und tauschen sich offen und vertrauensvoll aus. Nicht selten entsteht daraus eine Zusammenarbeit.

Ein besonderes Veranstaltungsformat ist dabei die TOP 100-Denkerrunde mit Ranga Yogeshwar. Einmal jährlich treffen sich Top-Innovatoren in der Abgeschiedenheit der Schweizer Alpen, um über konkrete Fragestellungen aus ihren Unternehmen zu sprechen. Ein anderes Highlight für den Wissenstausch ist der alle zwei Jahre stattfindende Field Trip ins Silicon Valley.

Die Liste der Best-Practice-Beispiele zeigt den Mehrwert, den Unternehmen mit einer aktiven Vermarktung ihres Erfolges für sich generieren können. Wer jetzt Lust bekommen hat, selbst ins Rennen zu gehen, kann sich noch bis zum 30. Juni für einen Platz in der Innovationselite bewerben.

Autor

Sven Kamerar ist der Leiter der Unternehmenskommunikation bei compamedia. Unter @SKamerar twittert er über alle Themen rund um TOP 100.

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