Unternehmensporträt
Bernd Meffle Kunststoffverarbeitung GmbH
Unternehmensporträt
Nachhaltigkeit als Treiber von Innovation
Wo früher einzelne Arbeitsschritte in der Produktion von Kunststoffbaugruppen noch manuell ausgeführt wurden, greifen bei der Bernd Meffle Kunststoffverarbeitung GmbH heute vollständig digitalisierte Prozesse ineinander. Das auf maßgeschneiderte optische und technische Teile spezialisierte Unternehmen verknüpft die Entwicklung und die Fertigung mittels einer durchgängig vernetzten Prozesssteuerung, basierend auf intelligenten Systemen, die die Abläufe effizienter und ressourcenschonender gestalten.
Die digitale Steuerung aller Prozessschritte ermöglicht es dem Mittelständler, seine Produktionsabläufe kontinuierlich zu verbessern und dabei gezielt Ressourcen einzusparen. Die Grundlage dafür ist eine CO2-neutrale Fertigung, die durch eigene Wind- und Solaranlagen autark mit Energie versorgt wird. Parallel dazu werden Materialien, Energieeinsatz und Logistik unter Nachhaltigkeitsaspekten geplant, um Kundenwünsche effizient und ressourcenschonend zu erfüllen. Der CEO Dr. Thomas Meffle betont, dass „Innovation ein kontinuierlicher Prozess ist, der für eine nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit unerlässlich ist.“ Er ergänzt: „Dabei sollte Innovation nicht mit höchster Komplexität gleichgesetzt werden, sondern am tatsächlichen Nutzen für Menschen, Umwelt und Kunden gemessen werden.“
Dr. Thomas Meffle (Geschäftsführer) und Andy Meffle (Geschäftsführer)
Strategisch geplante Innovation
Das oberste Management sorgt dafür, dass für Neuentwicklungen stets ausreichend Zeit und finanzielle Mittel bereitstehen. Diese Ressourcenplanung ist die Basis für eine langfristig angelegte Strategie, die nachhaltiges Wachstum und die Zukunftsfähigkeit des Betriebs im Blick behält. Regelmäßig bezieht man Impulse von außen ein, um die Innovationsrichtung zu schärfen und auf Marktveränderungen zu reagieren. Im Zentrum steht dabei die Integration mehrerer Funktionen in einzelne Bauteile. Dadurch lassen sich sowohl die Anzahl der Komponenten als auch die Kosten deutlich reduzieren. Die Führungsebene setzt auf kurze Entscheidungswege, damit Produktentwicklungen rasch bis zur Serienreife gelangen. So entsteht ein Umfeld, in dem neue Ansätze systematisch geprüft und realisiert werden — ohne den Blick für Wirtschaftlichkeit und Kundenanforderungen zu verlieren.
Partnernetzwerk für praxistaugliche Werkstoffe
Eine besondere Rolle spielt die enge Zusammenarbeit mit externen Partnern: Das Unternehmen entwickelt Neuerungen gemeinsam mit Kunden und Lieferanten in praxisnahen Forschungsprojekten, die direkt vor Ort durchgeführt werden. In Workshops werden neue Ideen systematisch weiterentwickelt, während die Erprobung von recycelbaren Materialien unter realen Serienbedingungen dazu beiträgt, nachhaltige Werkstoffe zügig zur Marktreife zu bringen. Zusätzlich beraten die Experten des Betriebs bei Produktanpassungen, damit innovative Materialien optimal eingesetzt werden können. Der stetige Austausch mit Partnern bewirkt, dass neue Technologien und Anforderungen frühzeitig erkannt werden und direkt in die Entwicklungsarbeit einfließen. So prägt nicht zuletzt diese Kombination aus partnerschaftlicher Entwicklung und Praxisorientierung das Profil des Kunststoffverarbeiters.