Unternehmensporträt
ARNIO GmbH
Unternehmensporträt
Fortschritt durch Kooperation
Softwareexpertise mit ökologischer Verantwortung zu verknüpfen — das ist die Mission der ARNIO GmbH. Der entscheidende Impuls dazu kam aus einem Projekt der mechanischen Konstruktion. Dabei erkannte das Top-Management in einer internen Diskussion das Potenzial, Recyclingfähigkeit durch Daten messbar machen und damit die gesamte Nachhaltigkeitsbilanz eines Produkts zu revolutionieren. Für Innovationen gilt seither das Leitbild: Ressourcen schonen, Leistung steigern.
Das Ingenieurbüro mit Sitz in Zittau entwickelt und optimiert Produkte und Bauteile mit Fokus auf Effizienz, Leichtbau und Nachhaltigkeit und begleitet seine Kunden durch den gesamten Entwicklungsprozess. Beim „Inspiring Friday“, dem regelmäßigen internen Format für neue Ideen, bündeln die Mitarbeiter ihre Erfahrungen, strukturieren künftige Aufgaben und prüfen neue Ansätze. „Wir stellen auch neue Software-Tools vor, fragen uns, wo sie uns helfen — und geben Entwicklern dann Raum, sie ein paar Tage auszuprobieren“, erläutert Geschäftsführer Thomas Scholz. Einmal im Quartal verlagert Scholz diesen Austausch nach draußen und verbindet fachliche Exkursionen mit gemeinsamen Aktivitäten.
Thomas Scholz, Geschäftsführer
Austausch im Netzwerk
Der Schritt zur Entwicklung von Lüftungstechnik in der Batteriezellenfertigung entstand aus einem Austausch mit einem regionalen Technologienetzwerk. Aus Gesprächen über die Anforderungen an die Luftführung in Batteriezellenfabriken ergab sich die Frage, ob die eigene 3D-Druck-Erfahrung für diese sicherheitsrelevante Umgebung ausreicht. Offen wurden technische Chancen, strenge Sicherheitsvorgaben und das reale Risiko eines Scheiterns diskutiert, bevor die Entscheidung fiel, einen Demonstrator für Lüftungstechnik zu entwickeln. In der Startphase arbeitete ein Team, bestehend aus dem Geschäftsführer, einem leitenden Engineeringmitarbeiter und einem Freelancer für Digitalisierung, eng zusammen, um mechanische Konstruktion und digitale Leistungen zu verbinden. „Wir glauben fest an den Fortschritt durch Kooperation und Offenheit“, sagt Thomas Scholz.
Zwischen Mechanik und Daten
Auf Fachkonferenzen und in regionalen Netzwerken prüft die Geschäftsleitung, wo sich mechanisches Know-how mit datenbasierten Angeboten verbinden lässt, etwa wenn Produktionsprozesse digital abgebildet oder Produktinformationen dauerhaft verfügbar gemacht werden sollen. Techniken wie Blockchain werden dabei als mögliches Werkzeug betrachtet. Für die nächsten Jahre beschreibt die Geschäftsführung ein klares Zielbild: die eigene Rolle zwischen Maschinenbau und digitaler Entwicklung so auszubauen, dass Flexibilität und wiederkehrende Experimente zur angestrebten Stärke werden. ARNIO möchte der bevorzugte Partner für nachhaltige Lösungen aus physischen Produkten und digitalen Diensten sein.