Daniel Huber, Geschäftsführer der Peter Huber Kältemaschinenbau GmbH, "Innovator des Jahres" 2012 in der GK B

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„Innovator des Jahres" - das Verfahren

 

Auswahlkriterien und Bewertung

Der Innovations-Award „Top 100" steht für ein herausragendes Innovationsmanagement mittelständischer Unternehmen. Dr. Nikolaus Franke, Professor für Entrepreneurship und Innovation an der Wirtschaftsuniversität Wien, hat für „Top 100" ein Verfahren entwickelt, das es erlaubt, die Innovationskraft mittelständischer Unternehmen branchenübergreifend zu prüfen und zu vergleichen. Eine wissenschaftliche Analyse verschiedener Aspekte des Innovationsmanagements entscheidet über die Aufnahme der Mittelständler in den Kreis der Top-Innovatoren. Der jeweils Beste aus jeder Größenklasse (GK), der „Innovator des Jahres", wird von einer 24-köpfigen Jury gewählt.

 

In vier Schritten zum Erfolg:

Der Weg zum „Innovator des Jahres" führt über vier Stationen: Qualifizierungsfragebogen und Finalfragebogen, Unternehmensbesuch und Jurysitzung.

 

Unternehmen können sich in drei Größenklassen bewerben: Größenklasse 1 (GK 1) umfasst Betriebe mit bis zu 50 Mitarbeitern, Größenklasse 2 (GK 2) solche mit bis zu 250 Mitarbeitern und Größenklasse 3 (GK 3) alle Betriebe mit mehr als 250 Mitarbeitern. In der ersten Runde füllen die Unternehmen einen kurzen Qualifizierungsfragebogen aus und bewerben sich so für das „Top 100"-Finale. Die wissenschaftliche Leitung bewertet das Innovationspotenzial des Bewerbers und entscheidet über die Vergabe eines Finalplatzes.

 

Ist diese Hürde geschafft, gehört der Bewerber zum ausgewählten Kreis der Finalisten und hat die Chance auf einen Platz unter den „Top 100"-Unternehmen. Mit dem Finalfragebogen prüft die wissenschaftliche Leitung die Leistung des Teilnehmers in Sachen Innovation. Fragen zu Produktinnovationen sind dabei genauso wichtig wie jene zur Prozess- und Sozialinnovation. Großen Raum nimmt die Potenzialanalyse ein, mit der man herausfinden möchte, in welchem Maße die vorhandenen Ressourcen und Strukturen innerhalb des Unternehmens die Entstehung von Innovationen begünstigen. Auch werden ökonomische Kennzahlen abgefragt wie Umsatz, Anteil neuer Produkte oder Dienstleistungen am Umsatz oder Anzahl der Patente. Zusätzlich wird die Meinung unterschiedlicher Referenzkunden eingeholt. Auf der Grundlage der Ergebnisse entscheidet dann die wissenschaftliche Leitung, ob ein Unternehmen in den Kreis der Top-Innovatoren aufgenommen wird.

 

In das Rennen um den Titel „Innovator des Jahres" gehen jene Unternehmen, die in ihrer Größenklasse einen der ersten drei Plätze belegen. Ein Besuch der wissenschaftlichen Leitung vor Ort ermöglicht eine eingehende Beurteilung der innovationsfördernden Elemente und eine vergleichende Bewertung der Unternehmen.

 

Darüber, wer in den drei Größenklassen jeweils den Siegertitel „Innovator des Jahres" tragen darf, entscheidet eine hochkarätig besetzte Jury. Die Grundlage dafür bilden alle in den ersten drei Schritten ermittelten, hinsichtlich der Innovationskraft relevanten Informationen.

 

Die Jury

Der Jury gehören namhafte Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik an. Im Jahr 2013 bilden die Jury:

 

  • Dr.-Ing. eh. Frank Asbeck, Vorstandsvorsitzender der Solarparc AG
  • Prof. Dr. Roland Berger, Vorsitzender des Aufsichtsrats von Roland Berger Strategy Consultants
  • Prof. Dr. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft
  • Edelgard Bulmahn, ehemalige Bundesministerin für Bildung und Forschung
  • Prof. Dr. Utz Claassen, Vorsitzender der BDI-Initiative „Innovationsstrategien und Wissensmanagement"
  • Prof. eh. Senator mult. eh. Klaus Fischer, Inhaber der Fischerwerke
  • Anja Förster, Managementexpertin und Bestsellerautorin 
  • Lukasz Gadowski, Gründer von Team Europe Ventures und Mitinitiator des Social Network StudiVZ
  • Manfred Gotta, Namensdesigner und Inhaber von Gotta Brands
  • Lars Hinrichs, Gründer der Plattform XING
  • Prof. Dr. Fredmund Malik, Gründer, Inhaber und Chef des Malik Management Zentrums St. Gallen
  • Jürgen Maukner, Geschäftsführer der SZ Media GmbH und Gesamtanzeigenleiter der „Süddeutschen Zeitung"
  • Prof. Dr. Peter May, Gründer der INTES Akademie für Familienunternehmen
  • Prof. Dr. Dr. August-Wilhelm Scheer, Vorsitzender des Aufsichtsrats der IDS Scheer AG
  • Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der quirin bank AG
  • Dr. Stephan Scholtissek, Geschäftsführer des IT-Schulungsunternehmens New Horizons, vorher Accenture
  • Prof. Dr. Dres. h. c. Hermann Simon, Chairman von Simon-Kucher & Partners
  • Prof. Dr. Tom Sommerlatte, Chairman des Advisory Board der international tätigen Arthur D. Little
  • Rudolf Spitzmüller, Gründer und Vorstand der Spitzmüller AG
  • Prof. Dr. Bernd Venohr, assoziierter Professor an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin
  • Dr. Ingrid Voigt, stellvertretende Geschäftsführerin des Rationalisierungs- und Innovationszentrums der Deutschen Wirtschaft (RKW)
  • Dr. Dr. Cay von Fournier, Inhaber des SchmidtCollegs
  • Prof. Dr. Heinrich von Pierer, ehemaliger Vorsitzender des Aufsichtsrats von Siemens
  • Prof. Dr. Arnold Weissman, Gründer des Weissman Instituts für Weiterbildung