 Ludwig Neer, Vorstandsmitglied bei der CAS AG, "Innovator des Jahres" 2011
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Innovator des Jahres - Das Verfahren
Auswahlkriterien und Bewertung
Das Qualitätssiegel TOP 100 steht für herausragende innovative Leistungen mittelständischer Unternehmen. Dr. Nikolaus Franke, Professor für Entrepreneurship und Innovation an der Wirtschaftsuniversität Wien, hat für TOP 100 ein Verfahren entwickelt, das es erlaubt, die Innovationskraft mittelständischer Unternehmen branchenübergreifend zu prüfen und zu vergleichen. Eine wissenschaftliche Analyse verschiedener Aspekte des Innovationsmanagements entscheidet über die Aufnahme der Mittelständler in den Kreis der Besten. Der Innovator des Jahres aus jeder Größenklasse (GK) wird von der 18-köpfigen Jury gewählt.
In vier Schritten zum Erfolg
Der Weg zum Innovator des Jahres führt über vier Stationen: Qualifizierungsfragebogen und Finalfragebogen, Unternehmensbesuch sowie Jurysitzung.
- In der ersten Runde füllen die Unternehmen einen kurzen Qualifizierungsfragebogen aus und bewerben sich so für das TOP 100-Finale. Die wissenschaftliche Leitung bewertet das Innovationspotenzial des Bewerbers und entscheidet darüber, ob ein Unternehmen ins Finale kommt oder nicht.
- Ist diese Hürde geschafft, gehört der Bewerber zum ausgewählten Kreis der Finalisten und hat die Chance auf einen Platz unter den TOP 100-Unternehmen. Mit dem Finalfragebogen prüft die wissenschaftliche Leitung eingehend die Leistung des Teilnehmers in Sachen Innovation. Fragen zu Produktinnovationen sind dabei genauso wichtig wie die zur Prozess- und Sozialinnovation. Großen Raum nimmt die Potenzialanalyse ein, mit der man herausfinden möchte, wie innovationsförderlich vorhandene Ressourcen und Strukturen innerhalb des Unternehmens sind. Auch werden ökonomische Kennzahlen abgefragt wie Umsatz, Anteil neuer Produkte oder Dienstleistungen am Umsatz, Anzahl der Patente usw. Zusätzlich werden die Meinungen unterschiedlicher Referenzen, beispielsweise von Partnern und Organisationen, teilweise eingeholt. Auf der Grundlage der erzielten Ergebnisse entscheidet dann die wissenschaftliche Leitung, ob ein Unternehmen in den Kreis der TOP 100 aufgenommen wird.
- In das Rennen um den Titel Innovator des Jahres gehen jene Unternehmen, die in den drei Größenklassen den ersten Platz belegen. Die Finalisten werden von der Wirtschaftsuniversität Wien bestimmt. In die engere Auswahl kommen jene Unternehmen, die nach der Auswertung der Fragebögen in einer der drei Klassen auf einem der ersten Plätze liegen. Ein Besuch der wissenschaftlichen Leitung vor Ort ermöglicht eine eingehende Beurteilung der innovationsförderlichen Elemente und eine vergleichende Bewertung der Unternehmen.
- In der Jurysitzung wird schließlich der Innovator des Jahres gewählt. Die vier Aspiranten werden den Jurymitgliedern vorgestellt, die schließlich über die Titelvergabe entscheiden. Die Grundlage dafür bilden alle in den ersten drei Schritten ermittelten, hinsichtlich der Innovationskraft relevanten Informationen.
Die Jury
Die Jury setzt sich zusammen aus kompetenten Fachleuten der Bereiche Forschung, Technik und Management. Im Jahr 2011/12 bilden die Jury:
- Prof. Dr. Roland Berger, Vorsitzender des Aufsichtsrats von Roland Berger Strategy Consultants
- Prof. Dr. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft
- Prof. Dr. Utz Claassen, Vorsitzender der BDI-Initiative „Innovationsstrategien und Wissensmanagement“
- Prof. eh. Senator eh. Klaus Fischer, Inhaber der Fischerwerke
- Anja Förster, Management-Expertin und Bestsellerautorin
- Lukasz Gadowski, Gründer von Team Europe Ventures sowie Mitinitiator des Social Networks StudiVZ
- Edgar K. Geffroy, erfolgreicher Unternehmer, Berater und geschätzter Businessexperte sowie Bestsellerautor
- Prof. Dr. Peter Littmann, geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensberatung BRANDINSIDER GmbH
- Prof. Dr. Fredmund Malik, Gründer, Inhaber und Chef des Malik Management Zentrums St. Gallen
- Jürgen Maukner, Geschäftsführer der SZ Media GmbH und Gesamtanzeigenleiter der Süddeutschen Zeitung
- Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW)
- Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, Vorsitzender des Aufsichtsrats der IDS Scheer AG
- Prof. Dr. Tom Sommerlatte, Chairman des Advisory Board der Arthur D. Little International, Inc.
- Prof. Dr. Bernd Venohr, assoziierter Professor an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin
- Dr. Ingrid Voigt, stellvertretende Geschäftsführerin des RKW Rationalisierungs- und Innovationszentrums der Deutschen Wirtschaft e. V.
- Dr. Dr. Cay von Fournier, Inhaber der SchmidtColleg GmbH & Co. KG
- Prof. Dr. Heinrich von Pierer, ehemaliger Vorsitzender des Aufsichtsrats von Siemens
- Prof. Dr. Arnold Weissman, Gründer des Weissman Instituts
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