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  Die TOP 100-Unternehmen 2009:
Mit Innovation aus der Krise
 
 
 
 
Die Studienergebnisse auf einen Blick  
 
lupe
 
Die bundesweite, branchenübergreifende Vergleichsstudie TOP 100 misst die Innovationskraft mittelständischer Unternehmen und identifiziert die einhundert innovativsten Teilnehmer. Prof. Dr. Nikolaus Franke von der Wirtschaftsuniversität Wien prüft und bewertet dabei den Innovationserfolg und folgende vier Kategorien: „Innovationsförderndes Top-Management", „Innovationsklima", „Innovative Prozesse und Organisation" sowie „Innovationsmarketing".

Es folgen die wichtigsten Erkenntnisse aus der Studie 2009. Die ausführliche Fassung wird im Buch TOP 100 2009 - Die 100 innovativsten Unternehmen im Mittelstand veröffentlicht. Ab Juli ist es im Buchhandel, bei allen bedeutenden Onlineshops oder direkt bei Redline erhältlich.

   
                 
  
 
 
„Beeindruckende Ergebnisse", meint Studienleiter Franke  
 
 
Antizyklisch handeln

Eine konsequente Ausrichtung auf ihre Innovationstätigkeit ist die zentrale Erfolgsstrategie der TOP 100. Denn, wie Studienleiter Prof. Dr. Nikolaus Franke von der Wirtschaftsuniversität Wien formuliert, ist momentan antizyklisches Handeln gefragt. "Wer als Reaktion auf sinkende Nachfrage seine Innovationstätigkeit komplett einstellt, handelt wie ein Landwirt, der angesichts einer schlechten Ernte aufhört zu säen. Das Gegenteil ist richtig: Jetzt muss er die Aussaat intensivieren, denn die nächste Ernte steht kurz bevor."

Erfolg in Zahlen

Unter den diesjährigen TOP 100 sind 54 nationale Marktführer sowie 22 Weltmarktführer. Sie erzielen zwei Drittel ihrer Umsätze mit Innovationen und innovativen Verbesserungen der vergangenen 3 Jahre – bei einem „normalen“ Mittelständler ist es ein Drittel, wie eine Vergleichsstudie der Wiener Forscher belegt. Durchschnittlich 11,6 % des Umsatzes fließen bei den TOP 100 in die Innovationstätigkeit – im letzten Jahr waren es 9,5 %, bei den Mittelständlern aus der Vergleichsstudie sind es 3,1 %. Auch beim sogenannten internen Risikokapital agieren die TOP 100 vorbildlich. Geld, mit dem die Mitarbeiter eigene innovative Ideen verfolgen können, gibt es bei mehr als der Hälfte der TOP 100 und lediglich bei 2 % der „Durchschnittsmittelständler“.

   
                 
  
 
 
Neuentwicklungen an der Tagesordnung  
 
 
Kooperation mit dem Wettbewerb

Kooperationen mit Universitäten und Forschungseinrichtungen gehören heutzutage beinahe schon zum Standard bei den TOP 100. Die Zusammenarbeit mit den Wettbewerbern hingegen läuft nicht ganz so geschmiert wie im Vorjahr. Nach 46 % im Jahr 2008 kooperieren jetzt nur noch 23 % mit der Konkurrenz. Im Vergleich zum ‚Durchschnittsmittelständler’ aber immer noch eine eine beeindruckende Zahl. Dort liegt der Wert gerade mal bei 5 %. "Dabei bietet das Bündeln von Kräften gerade für mittelständische Unternehmen die Chance, so manchen Größennachteil gegenüber Konzernen wieder aufzuholen", weiß Studienleiter Franke.

Die Teilnehmer

Der größte Teil der TOP 100-Unternehmen kommt aus dem Maschinenbau (20 %), gefolgt von Unternehmen aus den Bereichen IT (12 %), Elektronik und Elektrotechnik (9 %) sowie Metallverarbeitung (8 %). Grundlage der Studie war ein zweistufiges Verfahren. Insgesamt hatten sich 319 Unternehmen beworben, die 100 besten wurden von Franke identifiziert und zählen nun zum Kreis der TOP 100 2009.

   
                 
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