Grenzenlos in Bewegung: Transportieren, palettieren, kommissionieren, heben, senken, kippen oder positionieren |
AFT Automatisierungs- und Fördertechnik GmbH & Co. KG
Die InnovationsampelGute Ideen zu haben, damit ist es nicht getan. Sie müssen auch zügig verwirklicht werden, wenn der Kunde zufrieden bleiben soll. Bei der Automatisierungs- und Fördertechnik GmbH & Co. KG, kurz AFT, achtet man daher vor allem darauf, dass das Innovationsklima stimmt. Die Firma, die sich mit ihren Produkten um die Beweglichkeit der verarbeitenden Industrie kümmert, setzt auf ein klar strukturiertes Projektmanagement: Mittels eines Ampelreports kann jeder Mitarbeiter den Überblick über die Projekte behalten.
Transportieren, einlagern und palettieren, heben, senken, kippen und positionieren – darum geht es bei AFT. In diesem Unternehmen versteht man unter Bewegung jedoch weit mehr als nur einen physikalischen Vorgang. „Früher nannte man es geistige Beweglichkeit, heute sprechen wir von flexiblem Denken: die Fähigkeit, sich auf Menschen und ihre unterschiedlichen Anforderungen einzustellen und entsprechend zu handeln“, meint Geschäftsführer Nourdin Akaouch.
Immer wieder montags ... Um genau das sicherzustellen, hat die Geschäftsleitung im Innovationsprozess eine besondere Form des Projektmanagements etabliert: die sogenannte Montagsrunde. So finden alle Meetings, an allen Standorten der AFT-Gruppe, einmal in der Woche, nämlich montags, statt. Dann spricht man anhand der LOP-Liste, der Liste offener Punkte, über alle laufenden Projekte. „Jedes Projekt kommt dran; der aktuelle Projektstatus wird vorgestellt und die Liste abgearbeitet: Was ist noch zu tun, wo stehen wir hinsichtlich der Kosten, wie sieht der Zeitplan aus?“, beschreibt Akaouch. Per Ampelreport geht man die Projekte aller Standorte durch. Dabei zeigt die Farbe Grün an, dass alles nach Plan verläuft, Gelb bedeutet, dass etwas Außerplanmäßiges passiert ist, aber schon Maßnahmen ergriffen wurden. „Und Rot signalisiert, dass akuter Handlungsbedarf besteht“, so der Geschäftsführer.
Inspiration durch Hinsehen Auf diese Weise erfährt das Management, wo die Probleme liegen, und sorgt für Abhilfe – etwa in organisatorischer Form oder durch Verstärkung der Fachabteilungen. Es sieht sich als treibende Kraft der Montagsrunden und sorgt dafür, dass sie beibehalten werden: Was in der einen Woche besprochen wird, wird in der nächsten aufgegriffen und auf seinen Fortschritt überprüft. Hierbei unterstützt das Management die Mitarbeiter und trifft notwendige Maßnahmen für eine termingerechte Umsetzung. Eigene Ideen generiert es durch den Erfahrungsaustausch mit anderen, branchenfremden Unternehmen und durch Besuche von Fachvorträgen. Ein Blick über den Tellerrand setzt schließlich das Gedankenkarussell in Bewegung. |

